Molbergen Dass der Musikverein Molbergen mehr als nur Platzkonzert kann, bewies er eindrucksvoll beim Adventskonzert in der voll besetzten Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Molbergen. Die rund 70 Musiker boten unter der Leitung von Ingrid Sieve ein Konzert, das immer wieder durch den Beifall der Besucher unterbrochen wurde.

„Die Musiker haben für die Vorbereitung viel Zeit aufgewandt. Wir gönnen uns heute einen Abend, der sich von anderen Abenden unterscheidet. Wie sich die ganze Adventszeit ja von den anderen Zeiten im Jahr unterscheidet. Advent, das ist die stillste Zeit im Jahr, die Zeit der Besinnung – zumindest sollte sie es sein, denn viel zu oft holt uns leider der vorweihnachtliche Stress ein. Vielleicht kann diese abendliche Stunde mit ihren musikalischen Darbietungen ein wenig zur Besinnung beitragen“, so der Vorsitzende des Musikvereins, Martin Burrichter. Er lud die Besucher zudem zu einer besinnlichen Stunde nach dem Konzert ins Pfarrheim ein.

Mit „Joy To The World“ von Georg Friedrich Händel startete das Orchester dann auch gleich fulminant. Es folgte das „Chariots Of Fire“ von Vangelis. Eher klassische Elemente vereinte das „Klingende Weihnacht“ – eine Suite, die von Josef Hastreiter arrangiert worden ist und in der einige deutsche Weihnachtslieder vereint sind. Elemente von Vivaldi, Bach und Händel erklangen bei „A Classic Christmas“. Dazu gehören unter anderem das „Gloria“ und der bekannte „Hallelujah Chorus“, wie Martin Burrichter in seiner Moderation anmerkte.

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In seinem weit über einstündigen Konzert bot der Musikverein einen Querschnitt durch viele Richtungen adventlicher Musik. Deshalb durften auch nicht die klassischen Weihnachtslieder wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „Macht hoch die Tür“ fehlen.

Viel Beifall erhielt auch das amerikanische Weihnachtslied „Little Drummer Boy“ („Der kleine Trommler“), das die Geschichte eines armen Jungen erzählt, der es sich nicht leisten kann, dem neugeborenen Jesus ein Geschenk zu machen und daher mit dem Einverständnis der Jungfrau Maria für ihn auf seiner Trommel spielt.

Pfarrer Uwe Börner, der keinen passenden Platz in der Kirche gefunden hatte und den Beichtstuhl zum Logenplatz machte, bedauerte, dass die Adventszeit als Zeit der Vorbereitung auf die Geburt Jesu im Alltag oft zu kurz komme. „Es ist deshalb schön, dass wir heute wunderbar in diese Adventszeit eingeführt werden.“ Den Besuchern jedenfalls gefiel der Abend. Sie sparten nicht mit Beifall und forderten unter Standing Ovations nach einer Zugabe.

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