Molbergen Gutes Essen, moderne Melodien, verdiente Ehrungen und ein volles Haus – das Stiftungsfest des Frauenchors Molbergen und des Männergesangvereins „Frohsinn“ Molbergen war auch in diesem Jahr ein großer Erfolg.

Traditionell beginnt der Sängerball der Molberger Chöre bei „Schnieder“ in Ermke nach dem Sängergruß mit einem Essen. Dazu begrüßten Liedermutter Martina Westerkamp und Liedervater Martin Papenbrock neben den vielen Besuchern auch den neuen Pfarrer Uwe Börner, der am Vorabend des Karnevals in grasgrünen Schuhen erschienen war. Zum Dank für ihren unermüdlichen Einsatz überreichten Westerkamp und Papenbrock der Dirigentin beider Chöre, Ria Deeken, und Alfred Dabek, der die Chöre am Klavier begleitet, ein Präsent. „Ohne unsere Dirigentin und ohne unseren Mann am Klavier würden wir überhaupt nicht klarkommen“, so Westerkamp und Papenbrock.

Börner lobte die Arbeit der Chöre: „Der Glaube erreicht nur die Herzen durch Menschen, die sich einbringen. Aber man darf Dinge auch mit Humor nehmen. ,Trinkfest und arbeitsscheu, aber der Kirche treu’ darf man am Sonnabend vor Karneval sicher auch mal singen.“

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Dann entführten die Chöre die Besucher mit Melodien von Udo Jürgens in eine ganz eigene Welt. „17 Jahr, blondes Haar“ , „Du kannst nicht immer 17 sein“ oder „Mit 66 Jahren“ riefen die Chöre Erinnerungen wach und trafen den Geschmack der Besucher, die die Texte immer mitsummen konnten. Beim Evergreen „Ich war noch niemals in New York“, vor 34 Jahren erstmals veröffentlicht, „zeigt sich, dass dieses Lied heute noch genau so aktuell ist wie damals“, glaubten Westerkamp und Papenbrock. Der Song sprach scheinbar vielen Besuchern aus der Seele.

Für 60-jährige Chormitgliedschaft wurde dann Martin Carstens geehrt. „Er ist 1955 in den Chor eingetreten und hat ihm seitdem die Treue gehalten“, lobten Westerkamp und Papenbrock den Jubilar und überreichten ihm die Urkunde des Cäcilienverbands der Diözese Münster. Mit einer Gedenkminute gedachten die Sänger ihrem Sangesbruder Franz Debbeler, der ebenfalls für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt worden wäre. Er war Mitte der Woche unerwartet verstorben.

Mit einer gekonnten Überraschungseinlage warteten die Frauen der Alt-Stimme auf, und die Band „Moonlight Dreams“ sorgte für die entsprechende Tanzmusik bis zum frühen Morgen.

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