FRAGE: Der Mittelaltermarkt war sicherlich ein erster Höhepunkt des Jubiläums „575 Jahre Stadtrechte“. Wie viele Besucher haben Sie an den beiden Tagen gezählt, und wie sind Sie damit zufrieden?

NIEMANN: Mit dem Mittelalter-Markt wollten wir Cloppenburger, aber auch auswärtige Besucher aus der Region anziehen. Das hat auch funktioniert. Mehr als 6000 Besucher an beiden Tagen kamen mit der Erwartung, hier einmal etwas Besonderes erleben zu können. Und der Markt war wirklich etwas Besonderes, das in Cloppenburg so schnell nicht wieder zu sehen sein wird. Trotzdem haben wir mit mehr Besuchern gerechnet. Was man im Vorfeld der Planungen nicht berücksichtigen konnte: Lena gewinnt in Oslo, Klitschko boxt, das Fußballspiel der Nationalmannschaft wird übertragen, bei Lüske findet ein Familiennachmittag statt, am Sonntag setzt wolkenbruchartiger Regen ein und, und, und . . .

FRAGE: Gibt es mittelfristig eine Neuauflage?

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NIEMANN: So ein Markt sollte seine Exklusivität für besondere Gelegenheiten behalten. 1997 haben wir im Stadtpark einen ganz ähnlichen Mittelaltermarkt aufgezogen anlässlich der Ersterwähnung des Namens Cloppenburg vor 700 Jahren. Jetzt, 13 Jahre später, war wieder ein passender Moment, und ich vermute, dass man im Jahr 2035 – 600 Jahre Verleihung der Stadtrechte – , also in 25 Jahren den Markt wieder veranstalten wird.

FRAGE: Was könnte bei einem weiteren Mittelaltermarkt besser machen?

NIEMANN: Ein Mittelalter-Markt dieser Qualität wird auch in der Region kaum veranstaltet. Das Angebot hat gestimmt, vor allem, weil wir das Programm stark auf Familien mit Kindern zugeschnitten hatten. Auch den Eintrittspreis hatten wir mit starker Förderung durch Sponsoren und die Stadt auf sagenhaft niedrige drei Euro herabgesetzt – und Kinder zahlten nichts. Vielleicht könnte man beim nächsten Mal mehr Shows in Form von Ritter-Turnieren zeigen – dann allerdings kaum für drei Euro.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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