Altenoythe Spielwitz, Spielfreude, Leidenschaft und Komik. Das alles boten die Laienschauspieler der Theatergruppe „Ollenaiter Dörpspälers“ dem Publikum bei der Premiere von „Nix as Arger mit de Familie“. Unter der Regie von Norbert Meyer hatten die Altenoyther Laiendarsteller Monate für das Stück geprobt. Bei der Premiere im Dorfgemeinschaftshaus wurden die Akteure dafür mit viel Beilfall vom Publikum belohnt.

Häufiger Szenenapplaus war den Akteuren sicher, die auch in kleinen Szenen mit geschliffenen Dialogen und witzigen Pointen das Publikum mitrissen. Gestik und Mimik forderten ebenso wie die Situationskomik die Besucher immer wieder zum lauten Lachen heraus.

Auf der Bühne standen neben „alten Hasen“ wie Sabrina Brand und Ellen Jansen auch zwei Neulinge, die ihre Rollen sicher und gekonnt spielten. Raimund Oltmann gibt als Dirk Siemsen in der Komödie „dat witte Schoop“ der Familie Siemsen, bestehend aus vier Geschwistern, einen Mann, der endlich seine Traumfrau in Doris Stüber (Ellen Jansen) gefunden hat. Allerdings hat diese noch nicht seine ungewöhnliche Familie kennengelernt. Sein Problem ist, seine beiden Brüder und seine Schwester seiner Verlobten vorzustellen.

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Da ist die von Christa gr. Hillmann gespielte Schwester Heidi Siemsen, die nach einem Indienurlaub das Wasser für sich und ihre Kleidung scheut. Josef Sprock gibt den gewieften Computerhacker Robert, dem es mit seinem Geschick oft genug gelingt, sich ins Onlinesystem der Bundesregierung einzuloggen. Mit großer Sorge wird das von einem Mitarbeiter des Verfassungsschutzes (Martin Möller) beobachtet, der zugleich Freund der Familie ist.

Wunderbar spielt Markus Blome „Hubbi“, den Jüngsten der vier Geschwister, der als begnadeter Erfinder und mit seinem Sprachfehler als Stotterer für Furore sorgt. Ebenso stark die schauspielerische Leistung von Sabrina Brand. Sie stottert als Freundin des Hauses ebenfalls und ist geistig etwas heller als Hubbi.

Der letzte Hauptdarsteller ist die vermeintliche Leiche, gespielt von Walter Golak. Sie wurde „zwischengelagert“, weil der Computerhacker als Leichenwagenfahrer jobbt und das Fahrzeug wegen einer Panne in die Werkstatt muss. Mit stoischer Ruhe sitzt sie auf der Couch und nur ein Augenblinzeln verrät, das sie lebendig ist. Der Brüller bei diesem Stück ist, wenn Hubbi die „Leiche“ zum Gehen bringt, und die Turbulenzen steigern sich ins Gnadenlose.

Weiteren Rollen spielten Renate Olliges als Gertrud Bullendiek und Elisabeth Schmedes als Christine Siebert. Lang anhaltender Beifall war für die Akteure der Lohn für den kurzweiligen Theaterabend. Der Applaus galt auch Regisseur Norbert Meyer sowie Souffleuse Hildegard Lübbers. Für guten Ton und Bild sorgte Christian Willer.

 Weitere Termine sind: Sonntag, 6. März, um 16 Uhr/Einlass 14.30 Uhr; Freitag, 11. März, um 19.30 Uhr/Einlass 18 Uhr; Sonnabend, 12. März, um 19.30 Uhr/Einlass 18 Uhr; Freitag, 18. März, um 19.30 Uhr/Einlass 18 Uhr; Sonnabend, 19. März, um 19.30 Uhr/Einlass 18 Uhr mit anschließender After-Show-Party. Da die im Vorfeld verkauften Gutscheine für die Vorstellungen keine Platzreservierungen beinhalten, wird darauf hingewiesen, dass die Abendkasse 90 Minuten vor den Aufführungen öffnet.

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