Cloppenburg Mit einem Festgottesdienst und einem Empfang im St.-Pius-Stift haben am Sonntag viele Gläubige und Weggefährten das Diamantene Priesterjubiläum von Heinrich Kenkel gefeiert. Die Hauskapelle war viel zu klein für alle, die gekommen waren. Die Menschen standen bis weit in den Flur hinaus. „Dass so viele Menschen gekommen sind, liegt an Dir“, sagte Dechant Bernd Strickmann, der den Gottesdienst mit Weihbischof Heinrich Timmerevers und Diakon Peter Sandker zelebrierte, dem Jubilar, der auch am Altar stand.

Mit Kenkel, der wie er aus Nikolausdorf stamme, sei er über einige Ecken verwandt, sagte Timmerevers in seiner Predigt. Kenkels Schwägerin sei seine Tante. Als Kenkel 1955 die Priesterweihe empfange habe, sei er, Timmer­evers, erst drei Jahre alt gewesen. Der Werdegang und die Stationen des Jubilars – 1957 ging Kenkel als Kaplan zu St. Andreas nach Cloppenburg, 1960 wechselte er nach Benstrup/Löningen, 1964 nach Friesoythe – seien in der Familie Timmerevers immer wieder Gesprächsthema gewesen. So wie Josef Diersen, ein Onkel aus der Familie Timmerevers und damals Pfarrer in Elsten, sei Kenkel für ihn eine prägende Priestergestalt gewesen, sagte der Weihbischof. Kenkel sei das Wasser gewesen, in dem – so Timmerevers – sein eigener Glauben schwimmengelernt habe. Timmerevers habe ihn immer wieder besucht. 1973 – Kenkel war inzwischen seit zwei Jahren Pfarrer in Lutten – sei er als junger Theologiestudent auf Kenkels Einladung mit der KAB Cloppenburg nach Rom gefahren. Kenkel habe ihm die Ewige Stadt mit seinen Augen gezeigt.

Auf die Pfarreistelle in Lutten habe Kenkel schon nach wenigen Jahren wieder verzichtet, um in Cloppenburg St. Andreas ganz und gar für die Menschen dazusein, sagte Timmerevers. 1974 bis 1997 habe er dort als Pfarrer gewirkt. Seit dem Jahr 2000 sei er emeritiert und würde noch als Seelsorger in Cloppenburg und Bethen aushelfen. Selbst jetzt im Alter von 86 Jahren sei er noch für die Menschen da.

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