BöSEL Die Kolpingfamilie Bösel wird 60 Jahre alt. Das wird natürlich gefeiert: Am Sonnabend, 28. April, wird deshalb zunächst ab 17 Uhr in die St.-Cäcilia-Kirche in Bösel zu einem Festgottesdienst eingeladen. Dieser wird von Diözesanpräses Franz Westerkamp aus Coesfeld und Präses Pfarrer Hubert Moormann zelebriert. Für die musikalische Gestaltung sorgt das Kolping-Gesangsteam aus Garrel.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu einem Festakt in die Pausenhalle der St.-Martin-Schule eingeladen. Dort erfolgt ein Rückblick auf die vergangenen sechs Jahrzehnte. Außerdem werden die Gründungsmitglieder geehrt. Zudem wird eine Kolpingjugendgruppe gegründet. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung steht gemütliches Beisammensein auf dem Programm.

Schwierigkeiten hatte es vor 60 Jahren bei der Gründung der Kolpingfamilie gegeben: Der damalige Vikar Crone hatte interessierte Männer zu einer Informationsveranstaltung am 4. Januar 1952 über Adolph Kolping eingeladen, der 40 Männer folgten. „Wir waren uns einig, die Kolpingfamilie zu gründen“, erinnert sich Bernhard Lamping. Ein Vorstand wurde gewählt. Am 11. Januar 1952 wollte man offiziell die Aufnahme in den Verband beantragen. Doch Pfarrer Sommer hatte über die Versammlung erst aus einer Pressenotiz erfahren. Er ordnete an, dass die geplante Versammlung nicht stattfinden solle. Erst nach einem Vikarwechsel stimmte Pfarrer Sommer schließlich zu: Am 9. März 1952 wurde offiziell die Böseler Kolpingfamilie gegründet.

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Erster Präses der Kolpingfamilie wurde Vikar Kokenge, erster Senior – so hieß damals der Vorsitzende – Hans Thoben. Stellvertretender Senior war Helmut Meinerling, Schriftführer Hans Lamping und Kassierer Paul Brinkmann. Von den Gründungsmitgliedern gehören heute noch Franz Meyer, Josef Brinkmann, Franz Schwalm, Siegfried Deeken, Heinrich Runden, Bernhard Lamping, Johannes Meinerling, Hans Lamping, Karl Tangemann und Josef Vössing der Kolpingfamilie an. Heiner Meinerling ist derzeit erster Vorsitzender. Er ist seit 1979 Mitglied der Kolpingfamilie. „Jung und Alt sind bei uns vertreten, die Gemeinschaft wird gepflegt, zu aktuellen Themen wird klar Stellung bezogen“, sagt er.

Zum Vorstand gehören weiter Sabine Wegmann (stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin), Gregor Elberfeld (Kassenwart), Edmund Oltmann, Jürgen Dirks und Frank Linke (Litauenbeauftragter) und Melanie Tameling (Familienbeauftragte). Zu den vielen Veranstaltungen und Aktivitäten in der Kolpingfamilie gehört auch die Litauenhilfe. Seit 1999 fährt die Kolpingfamilie mit Hilfsgütern nach Miroslavas in Litauen. Die Kolpingfamilie organisiert auch einen Kassettendienst. Jeden Sonnabend wird die Vorabendmesse aufgenommen, um sie den Kranken und den Gemeindemitgliedern, die nicht mehr zur Kirche kommen können, zur Verfügung zu stellen.

In den letzten Jahren hat die Böseler Kolpingfamilie stets Zuwachs bekommen. So gibt es zum Beispiel eine Gruppe „Junge Familie“.

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