CLOPPENBURG Die Wette hat Professor Dr. Uwe Meiners zwar verloren: Er hatte darauf gesetzt, dass an Himmelfahrt zur Eröffnung der Gartenpartie im Museumsdorf die Sonne noch herauskommen würde. Grund zum Strahlen hatte er aber selber: Mehr als 12 000 Besucher sind am Eröffnungstag nach Cloppenburg gekommen. „Das ist Rekord. So einen Sturm auf unsere Kassen hatten wir noch nie“, freute sich der Museumdirektor.

Zur Eröffnung am Morgen hatte Professor Meiners im Garten des Quatmannshofs zahlreiche Gäste – unter ihnen Landrat Hans Eveslage, Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese, Walter Rißmann vom Freundeskreis des Museumsdorfs oder Gerd Höffmann, Vorsitzender des Stiftungsrats – zum Jubiläum begrüßt, denn zum zehntem Mal fand die Veranstaltung statt. „Als wir 2001 damit begonnen haben, hätten wir uns nicht vorstellen können, dass daraus so ein Erfolg wird“, sagte der Museumsdirektor. Besonderen Dank sprach er seinem Organisationsteam aus. Seit acht Jahren im Boot ist das Designers House in Oldenburg mit Mechthild Wilke und Dr. Arnold Emke. Meiners bedankte sich auch bei den Sponsoren.

„Wir haben nicht nur die jüngste Bevölkerung im Land, wir haben auch das älteste und attraktivste Museum“, so Meiners weiter. Die Gartenpartie, die zunächst einmal wenig mit Museumsarbeit zu tun habe, sei das „Vehikel, um die Arbeit im Museum transparent zu machen“. Zum Empfang mit traditioneller Rosenbowle spielte die Zirkusschule Seifenblase auf und Miriam Heinze und Alexander Steckel sangen.

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Insgesamt 135 Aussteller präsentieren noch bis Sonntag ihre Waren. Mit dabei Karl-Heinz Lübbehüsen aus Lastrup, der Drechslerarbeiten verkauft – wie etwa eine 40 Zentimeter dicke Scheibe aus einem Apfelbaum, die er zu einem Gefäß geformt hat. Viele Ideen für Garten und Wohnräume werden gezeigt. Minze in allen denkbaren Varianten und zahlreiche weitere Kräuter gibt es bei Thomas Rimkus zu beschnuppern, darunter Varianten in Schokolade, Grapefruit, Eau de Cologne. Bärbel König-Riesner verkauft am Stand von Ursel Wichmann auch Götterblumen – „die findet man nicht an jeder Straßenecke“ – und Steinquendel. Die Nachwuchsartisten der Zirkusschule Seifenblase aus Oldenburg sorgten mit ihren Auftritten für Unterhaltung vor allem bei den Kindern – ebenso wie die Dampfeisenbahn oder die Fahrt mit der historischen Postkutsche. Die Gartenpartie ist noch bis Sonntag täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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