Markhausen Die Friesoyther Kirchengemeinde St. Marien trauert um Pfarrer Günther Aschern. Der Geistliche starb am vergangenen Mittwoch, 28. April, im Alter von 87 Jahren. Mehr als 30 Jahre lang war er als Priester in der Gemeinde St. Johannes in Markhausen tätig.

Fast 60 Jahre Priester

Geboren wurde Günther Aschern am 1. August 1933 in Visbek. Nach einem Theologiestudium in Münster und Freiburg wurde der damals 27-Jährige am 24. Juni 1961 in Münster zum Priester geweiht. Er hätte also in wenigen Wochen sein Diamantenes Priesterjubiläum gefeiert.

Beerdigung

Am Donnerstag, 6. Mai, besteht die Möglichkeit, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in der Friedhofshalle in Markhausen persönlich von Günther Aschern Abschied zu nehmen. Im Anschluss daran wird der Sarg in die Kirche überführt, wo um 19.15 Uhr für den Verstorbenen eine Messe gefeiert wird. An dem Gottesdienst können nur geladene Personen teilnehmen. Die Beisetzung von Pfarrer Günther Aschern erfolgt am Freitag, 7. Mai. Beginn ist um 15 Uhr mit der Auferstehungsmesse in St. Johannes Markhausen mit Weihbischof Wilfried Theising. An diesem Gottesdienst können nur geladene Personen teilnehmen. Nach dem Gottesdienst erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof durch Dechant Ludger Becker.

Nach Stationen in Lohne, Essen (Oldbg), Holdorf, Damme, Kellerhöhe und Hemmelte kam er im September 1989 als Pfarrer nach Markhausen. Dieses Amt bekleidete er bis zur Fusion im Jahre 2008. Mit Vollendung seines 75. Lebensjahres wechselte er in den Ruhestand, lebte und wirkte als Emeritus weiter in Markhausen und war noch viele Jahre als Seelsorger eine feste Größe im Gemeindeleben.

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Vor allem die Messfeier hat ihm immer sehr viel bedeutet. Es sei ein besonderer Dienst, den Menschen Gott näher zu bringen, sagte er einmal im Gespräch mit unserer Redaktion.

Authentische Art

Und im Nachruf der Pfarrei St. Marien heißt es unter anderem: „Ob im Leben seiner Gemeinde, etwa bei den Senioren, der Kolpingfamilie, der Landjugend oder in der Schützenbruderschaft, oder bei privaten Feiern – Günther Aschern war gern unter Menschen, freute sich mit ihnen und konnte in der Trauer oder schwierigen Situationen seelsorglichen Beistand leisten.“

Seine bescheidene Lebensführung und seine authentische Art hätten ihn für viele zum glaubwürdigen Zeugen der Frohen Botschaft werden lassen. Vielen Gemeindemitgliedern sei er ein seelsorglicher Ratgeber und Begleiter gewesen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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