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CLOPPENBURG Ablehnung und Zuneigung, Hass und Liebe – stärker könnten Gegensätze kaum sein. Dass derlei Differenzen aber nicht unüberbrückbar sein müssen, haben die „MusiCats“ des Clemens-August-Gymnasiums (CAG) in ihrem Kindermusical „Snake – eine Mädchengang räumt auf“ gezeigt. „MusiCats“ nennt sich seit diesem Schuljahr die Chor- und Musical-Arbeitsgemeinschaft der Unterstufe, die seit mehreren Jahren an der Schule besteht.

Zum Inhalt: Nach dem Umzug in eine neue Stadt sucht Frederike Anschluss und neue Freunde. Bei „Snake“, der Clique der coolen Jenna, trifft sie auf starke Ablehnung. Keiner will etwas mit „der Neuen“ zu tun haben. Doch Frederike lässt nicht locker und erarbeitet sich hartnäckig Jennas Vertrauen. Das ist für Frederike der Schlüssel zu der Mädchengang, in der sie von nun an respektiert und anerkannt wird.

Die Dialoge, die wie auch die Liedtexte aus der Feder von Daniela Evers (bis zum Sommer Lehrerin am CAG) stammen, bestechen durch einfache Jugendsprache, die in den Mündern der Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 authentisch wirkt. So fällt es dem Publikum nicht schwer, sich mit den Schauspielern zu identifizieren. Ein ernstes Thema wird in kurzen Spielszenen mehr als nur vordergründig beleuchtet.

Direkt und klar in der Sprache waren nicht nur die Spielszenen, sondern auch die von Martin Hirschmann komponierten Lieder. Die eingängigen Melodien wurden mit viel Spielfreude dargeboten und choreografisch gestaltet. Für die instrumentale Unterstützung des Chores, der von Margret Apke-Jauernig dirigiert wurde, sorgte die von Ulrike Fenski geleitete Band aus gleichaltrigen Schülern. „Wir sind die Mädchengang, wir sind ,Snake’. Wir sind so cool, das ist kein Fake“, sangen die Akteure, und kaum einer der Anwesenden wollte das ernsthaft bezweifeln.

Während die Grundschulen großes Interesse zeigten und zu drei Aufführungen am Vormittag in die Aula des Gymnasiums eingeladen wurden, blieben bei den Abendveranstaltungen doch zahlreiche Reihen leer – ein Wermutstropfen dieser ansonsten gelungenen Musicalabende. „Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn noch der ein oder andere Zuschauer mehr den Weg zu unserem Musical gefunden hätte“, räumte Komponist Hirschmann ein.

 @  http://www.c-a-g.de

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