Es war wieder ein Riesenerfolg für den Motettenchor, aber auch für Friesoythe, das einmal mehr regional und auch überregional als Kulturstandort von sich reden machte: Die Aufführung der Matthäus-Passion am vergangenen Sonnabend in der St.-Marien-Kirche hat nicht nur Fachleute aufhorchen lassen. Die größte und schwierigste Passion von Johann Sebastian Bach hat den Motettenchor mit seinen vielen jungen Akteuren nicht nur stimmlich bis an die Grenzen gefordert. „Außenstehende können sich kaum vorstellen, was da an logistischer Vorarbeit geleistet werden musste“, sagte ein erschöpfter, aber glücklicher Dirigent und Chorleiter Heinrich kl. Siemer nach dem begeisternden Konzert, das eigentlich eher eine ergreifende Andacht mit tief religiösem Anspruch war, was auch durch den Verzicht auf den eigentlich verdienten Beifall dokumentiert wurde. kl. Siemer bedankte sich bei den zahllosen Helfern, zu denen auch viele Chorsänger gehörten, die die Mitglieder

des polnischen Staatssinfonieorchesters Kaliningrad (Königsberg) bei sich zu Hause aufnahmen. Oder auch der Küster der katholischen Kirchengemeinde St. Marien, Bernd Preuth, der sich lange vor Beginn der Aufführung enorm in der Organisation und Vorbereitung der Kirche für das Oratorium engagierte. Der Dank galt auch der Kirchengemeinde, deren Franziskushaus vom Chor genutzt werden konnte, dem Männergesangverein, der ebenso wie die Grundschule Edewechterdamm Podien zur Unterbringung von mehr als 150 Sängerinnen und Sängern im Altarraum zur Verfügung stellte. Auch die Elisabethschule steuerte Podien dazu bei. Das Albertus-Magnus-Gymnasium unterstützt den Motettenchor seit Jahrzehnten nicht nur mit Nachwuchs – 80 Schülerinnen und Schüler waren bei dieser Aufführung dabei –, auch die Abendkasse wurde ebenso von Schülerinnen besetzt wie der Aufbau in der Kirche von jungen „AMG-Roadies“ maßgeblich bewältigt wurde. Als „Logistiker par excellence“ erwiesen sich Chorvorstand Dr.

Peter Oltmann und Dr. Clemens kl. Siemer, die sich zusammen mit Beate Schnier aufrieben, damit auch das letzte kleine Detail funktionierte. „In Vorleistung gegangen“ war auch Chorleiter Heinz kl. Schlarmann, der den Stufenchor der Klassen 5 bis 8 des AMG „trainiert“ hatte. Dieser hatte seinen Auftritt im Eingangschor der Passion sowie am Ende des ersten Teils, wo er jeweils den Cantus firmus sang. „Ohne diese fantastische Unterstützung ließe sich in Friesoythe ein solches Konzert nicht realisieren, das wäre nicht zu bezahlen“, freute sich Heinrich kl. Siemer über die vielen bereitwilligen Helfer. Auch die Kirchengemeinde St. Marien, deren schöne Kirche dank guter Akustik ideal für große Oratorien ist, dürfte profitiert haben: Ein eindrucksvolleres Gotteslob als die berührende Matthäus-Passion von Bach kann es kaum geben. So sagte im Anschluss ein sichtlich bewegter Zuhörer: „Musik erreicht eben mehr als alles andere die Herzen.“

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Eine besondere Auszeichnung hat die 79-jährige Adele Norrenbrock vom DRK Markhausen erhalten. Seit 25 Jahren organisiert sie das Essen beim Blutspenden. Adele Norrenbrock sorgt für den Einkauf und bereitet die Speisen in der DRK-Küche vor. Dafür erhält sie seit vielen Jahren viel Lob und Zuspruch. Wohl auch ein Grund für viele Blutspender, nach Markhausen zu kommen. Beim letzten Blutspendetermin waren es 93 Teilnehmer. Neben acht Erstspendern kamen 85 Spender zum wiederholten Male. Zur 25. Blutspende war Maria Siemer aus Markhausen erschienen. Bereits 40 Mal spendete Ludger Norrenbrock aus Augustendorf sein Blut. Martina Willen vom Vorstand der DRK-Bereitschaft Markhausen bedankte sich mit einem Blumenstrauß.

Ehrenamtliche Arbeit ist heute nicht mehr selbstverständlich. Die Vereine wissen um die Bedeutung der ehrenamtlichen Helfer, ohne die kein Verein existieren könnte. Bei den „Alten Herren“ des SV Petersdorf ist das nicht anders. Hier wurden jetzt mit Otto Tangemann und Josef Willenbrink zwei verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Josef Willenbrink hat viele Jahre die Kassengeschäfte geführt, Schiriobmann Otto Tangemann gehörte viele Jahre dem Festausschuss an. „Sie sind ganz einfach zwei Männer, die immer da sind, wenn es was zum Anpacken gibt“, hieß es bei der Versammluing in der Laudatio.

Gut besucht war das Hallenturnier, zu dem Markhausens Damenvölkerballmannschaft eingeladen hatte. Mit dabei waren die befreundeten Mannschaften aus Ellerbrock, Neuvrees und Gehlenberg-Neustadt. Spannende Spiele gab es zu sehen, die von den vier Schiedsrichterinnen Dini Budde, Maria Meemken, Renate Holtmann und Irmgard Meier genau beobachtet wurden. Markhausen und Ellerbrock konnten jeweils zwei Spiele für sich entscheiden, wobei die Gastgeber mit neun Punkten drei mehr holten als Ellerbrock und somit vor Ellerbrock den Turniersieg errungenen. Platz drei und vier gingen an Neuvrees und Gehlenberg-Neustadt. Der Vorsitzende des VfL Markhausen, Manfred Timme, nahm am Ende die Siegerehrung vor. Das gut organisierte Turnier klang nach der Siegereherung mit einem gemütlichen Beisammensein der Frauen aus.

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