BETHEN „Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen. Wir aber sind oft blind.“ Als Text „mit Sprengkraft“ beurteilten Peter Waschinski, Pressesprecher des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta, und Arnold Kalvelage, Geschäftsführer des Pastoralrats in Vechta, am Mittwoch in Bethen das Leitwort des 13. Oldenburger Bekenntnistags. Zu diesem werden am Sonntag, 3. Juni, wieder tausende Gläubige aus dem Oldenburger Land in Bethen erwartet.

Geschrieben hat den Meditationstext Pater Alfred Delp am 17. November 1944 in Nazi-Haft. Im Januar 1945 wurde der Pater zum Tode verurteilt und im Februar hingerichtet. „Delp scheint überzeugt zu sein, dass das Leben in seinen Höhen und Tiefen nicht oberflächlich, sondern ganz intensiv durchlebt werden muss, um die Erfahrung zu machen, dass aus dem tiefen Grund jeder Lebenserfahrung Gott uns anschaut und Begegnung feiern will“, formuliert Offizialatsrat Bernd Winter seine Gedanken zum Leitwort.

Der Pilgerweg der Gläubigen startet in diesem Jahr von der St.-Josefs-Kirche in Cloppenburg. Um 9 Uhr wird zunächst Prälat Peter Kossen die Statio in der Kirche halten, bevor sich die Pilger um etwa 9.15 (bis 10.15 Uhr) auf den Weg nach Bethen machen. Um 10.30 Uhr steht das Pontifikalamt vor der Basilika mit Weihbischof Heinrich Timmerevers an. Damit jeder Teilnehmer der Heiligen Messe folgen kann, wird eine Videoleinwand aufgebaut, informierte Kalvelage weiter.

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Drei Musikgruppen werden das Pontifikalamt in unterschiedlichen Konstellationen begleiten, sagte Regionalkantor Stefan Decker. Ein Projektchor aus dem Dekanat Delmenhorst wird singen, ebenso die Gruppe „Faith and Chorus“ (Visbek), beteiligt ist auch die Bläsergruppe „Blechharmonie“. Besonderer Besuch wird das Pontifikalamt zudem begleiten: Erzbischof der Diözese Minsk und Mogiljow (Weißrussland), Tadeusz Kondrusiewicz.

Zeitgleich wird ein Familiengottesdienst im Zelt an der Grundschule, der von der Jungen Gemeinschaft und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg organisiert wird, abgehalten. Um 12 Uhr ist Gelegenheit zum Mittagessen.

Orte des Verweilens wird es auch am Nachmittag geben: Ab 13.15 Uhr wird ein offenes Singen vor der Basilika angeboten, gestaltet von der Gruppe „Faith and Chorus“. In der Krypta gibt es Gelegenheit zum Gebet, ein moderiertes Gesprächsforum zum Thema des Bekenntnistages im Pilgerzentrum wird ebenfalls veranstaltet. Und schließlich wird Dirk Faß, Heimatforscher und Schriftsteller aus Großenkneten, sein Buch über die Geschichte der Wallfahrt in Bethen vorstellen.

Da in Bethen nicht genügend Parkplätze zur Verfügung stehen, wird wieder ein Busshuttle vom Parkplatz Museumsdorf nach St. Josef (Abfahrt: 8.15 Uhr) und nach Bethen (Abfahrt: 9.45 Uhr) eingerichtet. Zurück geht es um 13.30, 14.45 und um 16 Uhr.

 @ Infos: http://www.bekenntnistag.de

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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