Lastrup „Wir begeben uns heute auf eine Zeitreise durch 60 Jahre des Lastruper Männergesangsvereins. Zwar ist der Chor 123 Jahre alt, aber er wurde in den vergangenen Jahren durch zwei Dirigenten geprägt, Martin Meyer und Josef Rüther. Daher sollen unsere Liedvorträge eine Hommage an beide sein.“ So hatte der aktuelle Dirigent Gerold Hukelmann die Auswahl der Lieder, die der Chor beim Sängerball im Saal Westerhaus darbot, erläutert. Mit dem Chor „Chorios“ als Gast erlebten die Besucher ein musikalisches Kontrastprogramm. Zu Beginn dieses Jahreshöhepunktes der Lastruper Sänger begrüßte Liedervater Karl-Heinz Sliwka neben vielen Vereinsvertretern auch Pfarrer Günther Mleziva, Bürgermeister Michael Kramer (CDU) und Ehrenbürgermeister Josef Lübke.

„Wir haben in den Vorjahren mit verschiedenen Themen bewiesen, dass wir auch das moderne Liedgut beherrschen. Dagegen ist es ein Klischee, davon zu sprechen, dass Lieder aus den 50er und 60er Jahren „olle Kamellen“ sind. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise, lassen Sie 60 Jahre Revue passieren“, so Hukelmann. Er hob die Bedeutung der beiden Dirigenten Meyer, der 1939 das Amt übernommen hatte, und Rüther, der ihm einen intakten Chor übergeben habe, hervor.

Mit dem Tango „Wir wollen Freunde sein fürs ganze Leben“, den Will Meisel auf einen Text von Günther Schwenn und Peter Schaeffers 1934 für den Film „Der Springer von Pontresina“ komponiert hat, begann die musikalische Weltreise. Es folgten das wohl bekannteste Lied aus der Operette „Maske in Blau - Die Juliska, die Juliska aus Budapest, die hat ein Herz aus Paprika“, Walzerklänge aus der Operette „Wiener Blut“ oder „Der Chianti-Wein“.

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An die Pause schloss sich „Wir machen Musik“ aus dem gleichnamigen deutschen Revuefilm an. Hinzu kamen Melodien aus der Italienreise „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt…“, ein Schlager, der Anfang der 50er Jahre ein Welthit war und das in Lastrup unvergessenen „Von der Traube in die Tonne“, das die Chöre des Sängerbundes Heimattreu beim Bundessängerfest 1989 unter Rüthers Leitung sangen. Einen musikalischen Kontrast bot der Chor „Chorios“, ebenfalls unter Hukelmanns Leitung. Seit sieben Jahren sei das Ensemble beim Ball mit von der Partie so Liedermutter Christiane Lampe. Im Repertoire hatten die Sänger etwa Abbas „Super trooper“ und „What a wonderful world, wobei Michael Grönheim als Solist glänzte. Spätestens bei Helenes Fischers „Du bist ein Phänomen“ ließ der Chor Partystimmung aufkommen.

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