Lastrup Mehrere tausend Menschen kamen am Sonntag in den Lastruper Dorfpark, um beim 3. Lastruper Kunst- und Kulturfest Kunst in allen möglichen Facetten zu erleben, miteinander zu plaudern oder den kulinarischen Angeboten zuzusprechen.

„Ich möchte die Menschen einladen innezuhalten, zu genießen. Denn wer genießt, ist zufrieden“, nannte Malerin Silvia Jakoby einen Grund ihres künstlerischen Schaffens. Kunst gebe Lebensfreude, hatte auch Festredner Thomas Kossendey erfahren. Der Präsident der Oldenburgischen Landschaft dankte den Verantwortlichen für den Mut, ein solches Kunst- und Kulturfest auf die Beine zu stellen. Zur dritten Auflage gab es dann noch eine Premiere: Gerold Hukelmann und Henrike Westerkamp präsentierten die neue Lastruper Hymne „Lastrup, du mein Lebenstraum, woanders wär man glücklich kaum“.

Neu waren auch der ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen und das anschließende Kulturfrühstück, zu dem über 250 Gäste angemeldet waren. Thomas Kossendey ging in seinem Festvortrag auf die Bedeutung von Kultur und Ehrenamt im ländlichen Raum ein. Kulturelle Arbeit sei durch den demografischen Wandel vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt. „Wir werden älter, wir werden weniger, wir werden bunter“, so Kossendey, der riet, auf diese Veränderungen einzugehen. „Denn der Mensch braucht Kultur. Aber die Kultur braucht auch Menschen“.

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Die Besucher erlebten auf ihrem Rundgang eine umfangreiche Werkschau unterschiedlicher heimischer Künstler und Künstlergruppen. Kleine Kunstinstallationen brachten an vielen unerwarteten Stellen die Betrachter zum Nachdenken, manchmal zum Schmunzeln.

Eine riesige Kunstinstallation der Lastruper Künstler überragte alle Pagodenzelte und war von allen Seiten sichtbar. Auch in den Zelten fand sich für jeden Geschmack eine Vielzahl unterschiedlicher Werke heimischer Künstler – ob aus Holz geschaffene Kreationen, gemalte Bilder, Steinbilder, Edelstahlkreationen oder Stelen und Gartenkunst. Auch die Kindergärten und Schulen beteiligten sich mit eigenen Aktionen, und der Förderverein der Grundschule erläuterte seine Aufgaben.

Auftritte der Band der Musikschule Hukelmann, Lesson, oder der Coverband „Four Kings“ aus Düren – mit einem Querschnitt der Musik aus 60er-, 70er- und 80er Jahre – rundeten das Programm musikalisch ab.

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