Lastrup Mit langanhaltenden „Standing ovations“ bedankten sich rund 500 Zuhörer für ein Konzert des Gospelchors Cloppenburg in der Lastruper Petrus-Kirche. Unter Leitung von Karsten Klinker sangen die 77 Gospelsänger 20 Songs, bekannte und unbekannte. Aber alle trafen den Geschmack des Publikums.

Pfarrer Günter Mleziva ging in seiner Begrüßung auf die Entstehung des Gospel-Gesangs ein, der seine Wurzeln in den Melodien der Sklaven in Amerika gehabt habe. „Sie hatten nichts anderes als die Musik. Sie haben früh den christlichen Glauben angenommen und die christlichen Botschaften gesungen, oft mit der Sehnsucht nach Befreiung aus der Gefangenschaft. In den Texten waren oft Botschaften versteckt, die sie als Sklaven so nicht aussprechen durften“, erläuterte Mleziva. Der Gospel im heutigen Sinne (Gute Nachricht) sei jene christliche afroamerikanische Stilrichtung, die sich Anfang des 20. Jahrhundert ausgeprägt hat.

Dem 1997 mit 23 Sängern und Sängerinnen gegründeten Cloppenburger Gospelchor gehören heute 102 Mitglieder, unter ihnen auch einige Lastruper, an. Geleitet wird der Chor seit seiner Gründung von Karsten Klinker, der auch in Lastrup bereits durch zwei Orgelkonzerte bekannt wurde. Der staatlich geprüfte Musiklehrer im Fach Orgel, ist seit 1996 als hauptamtlicher Kirchenmusiker in der Pfarrgemeinde St. Andreas Cloppenburg tätig.

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Gleich mit dem ersten Song „Go tell it on the Mountain“ schafften es der Chor, das Publikum zum Mitklatschen zu bewegen. Das Spiritual „Joshua fit the battle of Jericho” begeisterte genauso wie „Can you feel the love tonight“. „Ich konnte gar nicht still sitzen. Ich musste einfach mitwippen und mitklatschen“, schilderte eine Besucherin ihre Begeisterung. Einen Höhepunkt erlebten die Besucher bei Leonard Cohens „Halleluja“ mit einem Gänsehautfeeling beim Solo von Iris Brinker-Scheper.

Besonders in den mehrstimmigen Songs schafften es die 60 Damen und 17 Herren, die Zuschauer mitzureißen. Hier waren es die Ohrwürmer „Hail holy Queen“ oder „You raise me up“, die die Zuschauer zum Mitsingen animierten. Auch beim „All of me“ oder bei „Africa“ zeigte der Chor die ganze Klangfülle.

Mit „O happy day“ und „We are the world“ wurde das Programm, das durch eine von Matthias Bäker installierte farbenprächtige Beleuchtung der Lastruper „Alten Kirche“ seinen besonderen Reiz erhielt, abgeschlossen. Noch einmal zeigten die Solisten Franz-Josef Emken, Robert Tholen und Iris Brinker-Scheper ihre Stimmqualität.

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