Cloppenburg Auf großes Interesse ist am Sonntag die Ausstellung „Kunst. Privat“ im Hause Schewe an der Osterstraße gestoßen. Zahlreiche Besucher kamen zur Vernissage, um einen ersten Blick auf Werke und Arrangements zu werfen. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen und Grafiken. Alle Ausstellungsstücke wurden von Privatpersonen zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Cloppenburg, der Kunstkreis und die Katholische Akademie Stapelfeld treten als gemeinsame Veranstalter auf. Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese begrüßte die zahlreichen Besucher mit einer kurzen Ansprache. „Der Kunstverein ist eine feste Nummer in Cloppenburg“, betonte er. Sein besonderer Dank galt der Familie Schewe, die die Räumlichkeiten für die Kunst-Schau zur Verfügung gestellt hatte. Für Wiese sei es jedoch nur ein Übergang, da er auf die Fertigstelle der Kunsthalle im Cloppenburger Kulturbahnhof hofft.

Dr. Martin Feltes vom Kunstkreis Cloppenburg ging in seiner Rede auf die Geschichte der privaten Kunst ein. Er erinnerte an die Höhlenmalerei, die eine religiöse und magische Funktion gehabt habe. Im Laufe der Geschichte habe sich das Verhalten zur Kunst geändert. Das immer selbstbewusstere werdende Bürgertum sei immer mehr Auftraggeber für die Künstler geworden. Bürger kauften und sammelten Kunst für das private Ambiente. Es habe die Tradition des Kunstmarktes und des Kunsthandels begonnen. „Unsere Ausstellung spiegelt diese Motivation für das Bild an der Wand, unsere Ausstellung spiegelt aber auch die in dieser Zeit entwickelten Bildgattungen, die bis heute lebendig geblieben sind“, so Feltes.

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Anhand einiger ausgestellter Kunstobjekte erklärte er die unterschiedlichen Bildgattungen. Schon in den wenigen Stichproben zeigte sich die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der künstlerischen Positionen in der Ausstellung „Kunst. Privat“ fast wie ein Spiegel der jüngsten Kunstgeschichte ganz deutlich. Am Ende seiner Ausführungen bedankte sich Feltes bei den Leihgebern. „Ihnen gilt unser Dank, dass wir Ihre Begeisterung für einen Künstler, Ihre Freude an einem Kunstwerk nun mit Ihnen für fünf Wochen teilen dürfen“, betonte er.

Mit einem kleinen Präsent bedankten sich Bürgermeister Wiese und Feltes schlussendlich bei Oliver Schewe für die Bereitstellung der Räume, bevor die Schau offiziell freigegeben wurde. Die Ausstellung bleibt bis 4. Mai bestehen.

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