CLOPPENBURG Nicht nur in ihrer Biografie haben die Künstlerinnen Gabi Keil (Dresden) und Sibylle Prange (Berlin) viele Berührungspunkte. Eng seien auch die Beziehungen zwischen den künstlerischen Positionen, stellte Kunstkreis-Vorsitzender Dr. Martin Feltes am Sonntag in der Kunsthalle vor 80 Besuchern fest.

Das Gemeinsame der Werke in der Ausstellung lasse sich mit „Genius loci“ zusammenfassen. „Der Geist des Ortes“, so die Übersetzung, meine die besondere, nicht sichtbare Atmosphäre, Aura und Energie eines architektonischen oder landschaftlichen Ortes. „Eine solche Stimmung des Geheimnisvollen, des Rätselhaften und Unsichtbaren atmen die Werke von Gabi Keil und Sibylle Prange, obwohl beide Künstlerinnen gesehene landschaftliche oder architektonische Motive mit einem hohen Wahrscheinlichkeitsgrad abbilden“, so Feltes.

In ihrem Werdegang sind Gabi Keil und Sibylle Prange von Professor Max Uhlig geprägt worden. Die 42-jährige Keil arbeitet heute in Dresden und die 43-jährige Prange in Berlin. Das Leitmotiv in den Arbeiten von Keil sind Städte und ihre Orte. Dabei stelle sie, so Feltes, die Fernsicht auf die Stadtpanoramen der betonten Nahsicht von floralen Architekturelementen gegenüber.

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Bei Prange seien es vor allem Strand- und Ufersituationen, in deren Vordergrund Relikte menschlicher Zivilisation dargestellt sind: Strandgut, morsche Stege oder fragile Aussichtstürme.

Die vom Kunstkreis Cloppenburg organisierte und vom Kulturform Cloppenburg geförderte Ausstellung ist bis zum 5. August in der Kunsthalle zu sehen.

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