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BARßEL Kohle, Zaster, Mäuse, Moneten oder Kröten – kurz gesagt: „Geld“. Mit ihrem Programm „Krötenwanderung“ verzauberte das Kabarettensemble „Leipziger Pfeffermühle“ die ausverkaufte Aula des Schulzentrum in Barßel.

Von Anfang an hielt die Gäste nicht viel auf ihren Stühlen – auf einen herzhaften Lacher folgte der nächste. Schnell wussten die Zuschauer, dass es ein sehr unterhaltsamer Abend werden sollte.

Die „Krötenwanderung“ ist eine Persiflage auf das deutsche Wirtschafts- und Politiksystem. Die Darsteller wollen zeigen, dass der Lerneffekt aus der Krise bei Politikern und Bänkern gleich null ist und dass die Kröten genauso wandern wie vor der Krise.

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Die Kabarettisten beschreiben ihr Stück so: „Periodisch wandern die Kröten zum Zweck der Vermehrung aus den Hochsicherheits-Katakomben der Banken über die Spielwiese der freien Marktwirtschaft in den spekulativen Sumpf der Börse.“ Kein Politiker und kein Wirtschaftsboss ist vor diesen knallharten Kabarettisten sicher.

Sei es ein windiger Finanzhai, ein schmieriger Kreditsauger oder ein gieriger Vorstandschef – jeder will laut der Pfeffermühle sein eigenes Schnäppchen auf dem Weltmarkt machen. Gerade bei den Politikern sollte man, laut den Kabarettisten, sehr aufpassen. Schon bei Guido Westerwelle und Angela Merkel sollte sich doch jeder Bürger fragen, wer von beiden eigentlich die Frau ist.

Perfekt imitiert wurden diese von den drei Bühnenstars Franziska Schneider, Hans-Jürgen Silbermann und Matthias Avemarg. Die talentierten Künstler aus dem sächsischen Leipzig sind mit ihrem Bühnenprogramm schon seit mehreren Jahren in der ganzen Bundesrepublik bekannt und sehr erfolgreich, da sie es schaffen, jedem ein Lächeln zu entlocken.

Musikalisch unterstützt wurden die Kabarettisten bei ihrer Aufführung von Marcus Ludwig am Piano und Peter Jakubik am Schlagzeug. Sie sorgten dafür, dass die Sprech- und Gesangspassagen der drei wortgewandten Darsteller mit der richtigen Melodie unterlegt wurden.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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