FRIESOYTHE Die nächste Aufführung ist am Sonntag, 26. März. Beginn ist – wie auch am 1. April – um 19.30 Uhr.

Von Fritz Kreyenschmidt FRIESOYTHE - Die Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „Alles bloß Theoter“, das der Theaterverein Friesoythe auf der Bühne der Realschule aufführte, war ein riesengroßer Erfolg. Der Dreiakter wurde von der KLJB Eggermühle ins Plattdeutsche übersetzt und war auf Friesoyther Verhältnisse und Namen ein wenig umgeschrieben worden.

„Tolle Leistung, klasse Schauspieler, die sind echt gut und nicht mehr zu toppen“, lauteten die Publikumskommentare schon in den Pausen. Die Sprüche waren deftig: „Wat was de Welt oane Fraulüe? Dat reinste Paradies“, „Tau Huse tote Hose aober up de Bühne de Büksen runner laoten“ oder „Ik spendier Kohlköppe fört Friesaither Raothus, dor mit de Mitarbeiter nich so allendig sünt“.

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„Wir haben in unserem Leben noch nie soviel in knapp drei Stunden gelacht wie heute Abend. Das Stück muss man gesehen haben, besser geht es nicht mehr“, resümierte ein Ehepaar stellvertretend für das begeisterte Publikum.

Gregor Lübbers als Bauer Alfons und stellvertretender Bürgermeister spielt den trinkfesten und arbeitsscheuen Bauern, fühlt sich als Frauenheld mit Führungskompetenz, doch das gilt nur bei seinem Freund und in der Kneipe. Doch in Wirklichkeit hat seine Frau die Hosen an. In seiner Rolle mit den zwei Gesichtern spielt er jeden Part perfekt. Mechthild Grunert seine resolute Frau Agnes zeigt sich als „Frau von Welt“, die ihren Mann geschickt „an der Leine führt“. Anne Schweigatz als Tochter Eva spielt die knallharte Rockerin ebenso überzeugend wie das liebe, adrette Mädchen, das geheiratet werden will. Rüdiger Hempen ist als Muttersöhnchen und Liebhaber nicht zu toppen, er bringt das Publikum durch seine gelungene tollpatschige Art zum Lachen.

Margret Wellmann, die Schwester von Agnes, spielt die alte, ungepflegte Jungfer sowie die nach Männer schmachtende Frau in ihrer burschikosen Art mit voluminöser Stimme wie aus dem Leben gegriffen und sorgt für Heiterkeit auf den Rängen. Bauer Heinz (Helmut Teipen), ein Ratsherr und ein Freund von Bauer Alfons, ist für jeden Kneipenbummel und jeden Streich zu haben und beweist sich auch als Dichter auf der Bühne. Mit seiner trockenen, nachdenklichen Art sowie der dazu passenden Gestik und Mimik war Teipen ein Garant für Lachsalven ohne Ende. Wilhelm Lübbers-Siemer als Altwarenhändler, der hübsche Frauen mag, und Pfarrköchin (Doris Berndmeyer), die als Sittenwächterin das Dorf in Atem hält, verstehen beide ihre Rollen ausdrucksstark aufzuzeigen.

Am Sonntag, 26. März, sowie am Sonnabend, 1. April, jeweils 19.30 Uhr, will Regisseur Wolfgang Niehaus seine Truppe erneut auf die Bühne schicken. Wer gerne lacht, sollte das Stück nicht verpassen. Vom Eintrittspreis wird von jeder Karte die KLJB Friesoythe mit 50 Cent unterstützt.

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