Garrel „Ich war gerade dran, als er fiel“, kommentierte Manfred Diek die Entscheidung zu seinen Gunsten beim Adlerschießen am Sonntagabend. Erst nach dem vierten Lockern und drei Durchgängen landete der neue Garreler Schützenkönig – wie berichtete – den entscheidenden Treffer. Auch Bürgermeister Andreas Bartels wollte König werden, hatte aber das Nachsehen. „Ich wäre gern König geworden“, sagte er nach dem Schießen, „habe aber leider nach einem spannenden, fairen Schießen verloren“.

Als König abdanken musste Karl Rolfes. „Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, sagte er bei der Inthronisation seines Nachfolgers. Das weinende Auge bezog er auf die Abdankung, das lachende auf seine weitere Amtszeit als Bezirks- und Landesbezirkskönig. Diesen Titel errang er vor zwei Wochen.

Rolfes ist der erste Garreler König, der diese Würde erringen konnte. Ein großes Lob zollte er besonders seinen Nachbarn, die das Haus und die Straße sehr schön geschmückt und ihn immer unterstützt hätten.

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Manfred Diek kommt von der Kompanie „Hinterm Forde/Kammersand“, deren Kompanieführer er auch ist. Seine Frau Elisabeth wählte er zur Königin. Die Nebenkönigspaare sind Werner und Ulla Kuper sowie Lothar und Silvia Pleye. König Diek entschied nach mehreren Jahren, wieder Ehrendamen mit auf den Thron zu nehmen. Dazu wählte er seine Töchter Jennifer und Kathrin.

„Das Aderschießen war wie ein Krimi und ich hatte das Quäntchen Glück“, sagte König Manfred in seiner Antrittsrede. Er gratulierte dem Vorstand für die Entscheidung, den König durch ein Adlerschießen zu ermitteln. Im Jahr 2013 wurde das Schießen umgestellt. Garrels Schützen bezeichnete er als unglaublich starke Truppe. Die Frauen hätten daran einen entscheidenden Anteil. Er sei stolz, König der St.-Johannes-Schützengilde zu sein.

Zur Inthronisation kamen auch die Nachbarvereine aus Petersdorf, Nikolausdorf/Beverbruch, Hoheging/Kellerhöhe/Bürgermoor und Varrelbusch/Petersfeld/Resthausen/Falkenberg/Staatsforsten. Zahlreiche Zuschauer standen während des Umzuges an den Straßen und beobachteten die Inthronisation.

Anschließend war der Thron von vielen Gratulanten umlagert. Die Band „Live Sensation“ sorgte für Stimmung im Festzelt. Der Vorstand zog eine rundum positive Bilanz des Schützenfestes 2016.

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