Cloppenburg Unter dem Titel „Träume und Wünsche“ hat das Cloppenburger Ensemble Klangkunst am Sonntag bei seinem Neujahrskonzert im Clemens-August-Gymnasium sein zahlreich erschienenes Publikum mit einem bunten Strauß an Melodien gehobener Unterhaltungsmusik erfreut. In kleiner Besetzung angetreten, bildeten Arthur Mildner an der ersten und Margarete Mildner an der zweiten Violine, Bojana Tadic am Violoncello, Daniel Tolksdorf am Kontrabass und Professor Wolfgang Mechsner am Flügel das Salonorchester. Zudem führte Arthur Mildner als Primarius und Spiritus rector des Ensembles mit Esprit durchs Programm.

Zur Begrüßung erklang der Walzer „An der schönen blauen Donau“ op. 314 von Johann Strauß Sohn. Damit war der Grund für ein sprühendes musikalisches Feuerwerk gelegt, das mit spontanem Applaus bedacht wurde.

Temperamentvoll

Dem „Argentinischen Tango“ von Zigan-Hesky folgte die „Piratenpolka“, wobei es sich hier um den von Arthur Mildner arrangierten Titel Viatorno von Fritz Weber handelte. Temperamentvoll legte sich das Ensemble ins Zeug.

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Mit den Titeln „Rendezvous in Wien“ von Helmut Wendt und „Winterträume“ von Heinz Crucius gab es etwas fürs Gemüt. Den ersten Teil ihrer vorzüglichen Darbietung beschloss Klangkunst mit der ansprechenden Wiedergabe des Stückes „Die Schlittschuhläufer“ op. 183 von Emil Waldteufel.

Nach der Pause präsentierte das Ensemble den Titel „Auf einem persischen Markt“ von Albert William Ketèlbey – eine typische Komposition zur Stummfilmbegleitung. Die dazu vorausgegangene – sehr anschauliche – Einführung von Arthur Mildner ließ dann beim Hören dieser Musik die entsprechenden Bilder am inneren Auge vorüberziehen.

Funke springt über

Wiederum sprang der musikalische Funke aufs Publikum über. Hier hatte Bojana Tadic am Violoncello eine besondere solistische Aufgabe, die sie einfühlsam wie ausdrucksvoll zur großen Freude der Zuhörer bewältigte. Dass dieser Titel sozusagen zum Pflichtrepertoire aller bedeutenden Kinoorganisten seit der Stummfilmzeit zählt, verwundert kaum.

Mit dem „Neapolitanischen Ständchen“ von Gerhard Winkler zog auch noch mediterranes Flair ins Programm. Im abschließenden Potpourri mit Filmmusik von Peter Kreuder ließ Klangkunst die Musik der Heimatfilme in höchster Vollendung Revue passieren. Mit Verve, großem Ausdruck und nie erlahmender Spielfreude begeisterte Klangkunst die Zuhörer, die mit lang anhaltendem Beifall dankten.

Höchstes Niveau

Alle fünf Ausführenden waren n den jeweiligen Stücken auch solistisch gefordert. Dabei wurde auf höchstem Niveau musiziert, wozu die – bis in Detail ausgefeilte – Korrespondenz zwischen den Musizierenden beitrug. Als besonderes „Bonbon“ und Zugabe spielte Klangkunst zur großen Freude des Publikums den temperamentvollen Titel „Russisch“ von Jo Knümann.


Mehr Infos unter   www.akademie-klangkunst.de 
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