BEVERBRUCH Mit dem Musical „Weißt Du noch, wie es damals war?“ hat der Kinder- und Jugendchor Beverbruch unter der Leitung von Maria Willenborg jetzt in Beverbruch mehr als 300 Gäste begeistert. Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen“ und Julis „Perfekte Welle“ gehörten ebenso zum Repertoire der begabten jungen Sängerinnen und Sänger, wie die anspruchsvolle Musicalmelodie „Can you feel the love tonight?“. Die Hauptdarsteller Monika und Norbert Budde alias Emma und Egon sorgten dazwischen mit ihren humorvollen Dialogen „op platt“ immer wieder für ein Schmunzeln.

„Wir nehmen euch mit auf einen Streifzug durch 40 Jahre Musikgeschichte“, versprach Chorleiterin Maria Willenborg, die mit den Kindern und Jugendlichen seit Monaten geübt hatte. Das Musical startete in der prall gefüllten Beverbrucher Turnhalle mit dem Auftritt von Emma und Egon, auf den Tag genau 40 Jahre verheiratet. „Weißt Du noch, wie es damals war?“, fragt Egon seine Emma beim Blick ins Fotoalbum. Das Autokino und der erste Kuss – Zeit für Mary Poppins Filmmelodie, von Schornsteinfegerin Carina Lammers und Annika und Celine Oltmann flott als Tanz inszeniert.

Nachdem für Egon feststand, dass Emma die Richtige war, gab es „Marmor Stein und Eisen“ von Franziska Kettmann. Zur Flower Power-Zeit gehörte „San Francisco“. „Hey Jude“ wurde von den Beatles (Friederike Pleiter, Sarah Heuermann, Carolin Klüsener und Bernhardette Kettmann) besungen.

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Über die Babyfotos hin zur Kindergartenzeit von Emmas und Egons vier Sprösslingen landete die musikalische Zeitreise bei der Vogelhochzeit, in flatternden Vogelkleidern vom Kinderchor aufgeführt. Und so ging’s weiter bis zu Nenas „99 Luftballons“, die auf die Zuschauer herabregneten, nachdem sich ein zunächst widerspenstiges Netz an der Decke geöffnet hatte.

Ein letzter Höhepunkt in Emmas und Egons Geschichte war schließlich die Fußball-WM 2006. In Trikots und mit schwingenden Fahnen heizten Julia Marks, Lea Bahlmann und Elisabeth Faske dem Publikum mit „54, 74, 90, 2006“ kräftig ein.

Stampfend und klatschend nutzten die Chormitglieder die Gelegenheit, ein Ständchen für ihre Chorleiterin zu singen. Der donnernde Ruf „Maria ist die Beste“ rührte Maria Willenborg ganz offensichtlich, die von der Einlage völlig überrascht wurde.

Die von Carina Lammers und Kathrin Willenborg nach eigenen Ideen geschriebene und von Monika und Norbert Budde ins plattdeutsche übersetzte Musicalgeschichte näherte sich dem Ende. Maria Willenborg lobte das Engagement ihrer fleißigen Chorsänger und dankte Monika und Norbert Budde mit den Worten „Ich meine, wir haben für diese Rolle die Besten überhaupt gefunden“. Zum Ausklang gab es von den Akteuren noch „Ein Stern“ als Zugabe, bei der die begeisterten Zuschauer noch einmal laut mit einstimmten.

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