FRIESOYTHE FRIESOYTHE/KRF - Der „Tag der offenen Tür“ im Postgeschichtlichen Museum in Friesoythe war auf Kinder ausgerichtet, die aktiv eingebunden wurden. Es wurde eine Museumsrallye organisiert, bei der es jede Menge Preise zu gewinnen gab. Es galt allerdings, zunächst insgesamt elf Fragen zu beantworten wie: „Aus welchem Jahr stammt das älteste Telefon?“ oder „Was kostete 1920 ein 20 Gramm Brief?“.

Zudem gab es einen Malwettbewerb mit dem Thema: „Ich entwerfe eine Briefmarke“. Das war durchaus wörtlich zu nehmen, denn vom schönsten Bild werden gültige Briefmarken in einer Auflage von 100 Stück angefertigt. Diese Briefmarken sind allerdings in Österreich gültig, die dortige Post bietet einen solchen Service. Briefe mit diesem Postwertzeichen frankiert können von Österreich aus in die ganze Welt verschickt werden. Die besten Briefmarkenbilder sollen zudem in der Landessparkasse in Friesoythe ausgestellt werden.

Im Rahmen einer Ausstellung konnten auch Briefmarken aus den so genannten „Hunderterauflagen“ wie von bekannten Kunstwerken oder auch mit einem Motiv des Postgeschichtlichen Museums gekauft werden. Zudem konnten sich die Kinder als Postbeamte vergangener Tage fühlen, mit einem Schlagstempel aus dem Jahr 1932 konnten sie Fantasiebriefmarkendrucke des Postgeschichtlichen Museums abstempeln. Die Kinder wurden von Heidi Beckmann und Karin Letzel, Mitglieder des Museumsteams, betreut.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Den „Tag der offenen Tür“ nutzten natürlich auch viele Erwachsene, sie ließen sich von „Museumsdirektor“ Wolfgang Letzel über die vielen interessanten Ausstellungsstücken, die im Laufe der Jahre zusammengetragen und zum Teil liebevoll restauriert wurden, informieren.

Insgesamt wurden den Besuchern rund 2500 Exponate aus dem großen Fundus des Museums gezeigt. Die Ausstellungsstücke belaufen sich auf etwa nur zehn Prozent des gesamten Potentials. Zu den besonders geschätzten Exponaten gehört die komplett eingerichtete ländliche Poststube, die den Arbeitsplatz eines Posthalters sowie die Figur eines Postboten und Schalterbeamten zeigt. Gezeigt wird auch die postgeschichtliche Entwicklung in Friesoythe ab dem 19. Jahrhundert durch Fotos, Karten, Stempel, Schmucktelegramme sowie anhand von vielen Geräten und Gebrauchsgegenständen. Prunkstücke der Ausstellung sind verschiedene Uniformen, insbesondere die eines Oldenburgischen Postillions von 1820 und ein preußischer Briefkasten von 1924.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.