WULFENAU „Gibt es etwas schöneres, als mit Kindern im gemeinsamen Abendmahl zu erfahren, dass wir als Getaufte alle zum Leib Christi gehören?“ Diese Frage stellte Kerstin von Stuckrad (Fladderlohausen) bei der jüngsten Synode des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Oldenburger Münsterland (OM).

Thematischer Schwerpunkt der Zusammenkunft in der Wulfenauer Trinitatiskirche war das Abendmahl mit Kindern. Von Stuckrad setzt sich für die Zulassung von Kindern zum Abendmahl ein, und kann sich seit 2007 auch auf einen Beschluss der Landessynode in Oldenburg berufen. Doch auch ihr ist bewusst, dass mit dieser Forderung Neuland betreten wird. Deshalb nutzte Kreispfarrer Michael Braun (Lohne) die Kreissynode, um diesen Beratungspunkt näher zu beleuchten.

In kurzen Impulsen für die nachfolgenden „Workshops“ erläuterte Pfarrer Wilfried Scheuer (Visbek) von Martin Luther ausgehend das evangelisch-lutherische Abendmahlsverständnis. Dazu steuerte Pfarrer Christian Egts (Emstek) auch Nachdenkliches bei: Inwieweit ist ein Verstehen der Handlungen für die Teilnahme wichtig? Überdies berichtete von Stuckrad, wie sie mit Information in den Kreisen und Gruppen ihrer Gemeinde überzeugend für ihr Anliegen geworben hat, und so die Zustimmung des Kirchenrats erreichte.

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Bischof Jan Janssen, der als Gast die Synode besuchte, steht der Abendmahlsdiskussion offen gegenüber. Er ermunterte die Gemeinden, sich neuen Wegen nicht zu verschließen. Dabei müsse immer im Blick bleiben, wie Kinder altersgemäß zu diesem Themenbereich herangeführt werden könnten.

Diakonin Angelika Pfeiffer nahm den Synodalen die sorge, dass sich Kinder nicht angemessen verhielten. Eher das Gegenteil sei der Fall. Gerade Kinder spürten die besondere Atmosphäre, und verhielten sich entsprechend.

Beim Tagesordnungspunkt Wahlen votierten die Synodalen für Pfarrer Dr. Oliver Dürr (Molbergen) als Vertreter zur Landessynode. Neuer Diakoniepfarrer wurde Pfarrer Jörg Schlüter (Vechta).

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