ALTENOYTHE „Absolut fernsehreif, die könnten auch in Köln oder Mainz in der Bütt stehen“, so begeistert urteilten Frauen der kfd Altenoythe über die karnevalistischen Darbietungen ihres Leitungsteams. „St Vitus Altenoythe und St. Josef Kampe, Helau und Alaaf!“, so hieß es an Weiberfastnacht immer wieder im karnevalistisch geschmückten Saal des Karl-Borromäushauses.

Die kfd-Frauen aus den beiden Pfarrgemeinden schienen außer Rand und Band, sie feierten natürlich unter sich, Männer waren verpönt und nicht zugelassen. Die Sprecherin des Leitungsteams Maria Wessels, die durchs Programm führte, stellte gleich zur Begrüßung klar: „Überall in Stadt und Land haben Frauen das Zepter in der Hand“.

Als erstmals nach 15 Jahren doch ein Mann auftauchte, um einmal einen Blick zu riskieren, waren Frauen hellauf begeistert. Maria Wessels meinte: Auf jeden Fall ist ein so mutiger Mann zu bewundern, der sich in ein Haus mit über 100 närrischen Weibern wagt.“ Ihr Vorschlag, einen solchen Helden zum Ritter zu schlagen, wurde lautstark unterstützt, und so wurde Pfarrer Leo Simon zum Ritter Leo geschlagen mit der Erlaubnis, künftig immer dabei sein zu dürfen. Allerdings wurde ihm auch die Verpflichtung auferlegt, etwas Trinkbares dabei haben zu müssen.

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Der neue Altenoyther Ritter fühlte sich in der Runde sichtlich wohl und lachte und feierte mit den Frauen. Büttenreden in Platt- und Hochdeutsch, Singen, Schunkeln und Polonaisen kennzeichneten die Altenoyther Weiberfastnacht.

„Frohsinn, gute Laune und eine Superstimmung sind heute Trumpf“, forederte die Vorsitzende, die mit dem kfd-Leitungsteam ein buntes Programm ausgearbeitet hatte. Greta Lübbers und Annemarie Meyer redeten eindeutig zweideutig, alle glaubten, es handle sich um das Thema „Liebe“, doch am Ende wurde ihnen klar, sie hatten sich über den „Ententanz“ unterhalten. Käthe Tiedeken berichtete über Zäpfchen zum Einführungspreis und zum Thema „Liebe“ meinte sie: „Freuer kunn ik bi mienen Hannes die Strümpe nich mehr utkriegen, von daoge kann ik een paor stricken, bit he so wiet is“. Ihre Büttenrede begeisterte.

Marianne Bahlmann informierte über ihre Arbeit und Erlebnisse Forsthaus: „Der Förster saß mit seiner Frau auf dem Sofa, beide hatten nichts an: kein Radio, keinen Fernseher“.

Das Leitungsteam sicherte sich den Applaus mit dem Lied „Bürsten und Massagen, mal von hinten, mal von vorn halten uns in Form“. Das Leitungsteam sang auch vom Älterwerden: „Zähne rein und Brille auf, heute machen wir noch einmal einen drauf. Wenn wir Engel sind, können wir es auch im Fliegen“, hieß es.

Bei den Kamper Frauen sollte geheiratet werden, doch am Ende gab es eine Scheidung. Als Weltreisende berichtete Margret Oltmann über die engen Flugzeugsitze: „Goar ik dor in sitten, kaom ik nich wär rut un hebb einen Jumbo am Hintern“.

Hilde Tegeler-Tieken und Anneliese Schnarhelt standen als Mutter und Tochter in der Bütt. Die Tochter soll heiraten, aber ziert sich. Da sagt die Mutter: „Meenst du dann, dat ik dienen Vaoder lieen möchte as ik üm hieraotet hebb?“. Maria Herbers berichtete über ihre großen Verdienste als „Klofrau“ im Altenoyther KBH. Die pastorale Mitarbeiterinnen Hedwig Sänger und Nicole Reinken begeisterten mit einer Pantomime als Stadt- und Landfrau auf Reisen im Zug. Bowle, Gesang, fetzige Musik – von Diskjockey Hermann Witte präsentiert – sowie tolle Sprüchen von Maria Wessels, die mit Witz und Humor durchs Programm führte, ergänzten die Büttenreden. Und als „Ritter Leo“ zum Abschluss den Akteuren für eine tolle Karnevalssitzung dankte und das Lied „An der Nordseeküste“ kam, war die Stimmung nicht mehr zu steigern. Das kfd-Leitungsteam wurde von allen hoch gelobt, und man sparte nicht mit Beifall für das tolle Programm.

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