Elisabethfehn /Barßel Die Motivation aller Beteiligten war deutlich zu spüren, als Walter Eberlei, Vorsitzender des Vereins „Rettet den Elisabethfehnkanal“, am Montagabend die Teilnehmer der „Zukunftswerkstatt Elisabethfehnkanal“ im Barßeler Rathaus begrüßte. „Damit der Kanal dauerhaft schiffbar bleiben kann, muss auch dauerhaft einiges passieren“, sagte Eberlei. Hier setze die Zukunftswerkstatt an. „Es geht darum, Ideen zu entwickeln.“

Der Bau der Schleuse Osterhausen sei „nach wie vor das vordringliche Problem“, sagte Eberlei. Gleichzeitig müsse der Elisabethfehnkanal für den Tourismus attraktiver und auch bekannter werden, waren sich alle Teilnehmer aus Politik, Vereinen und Verbänden einig. Im Dezember hatte die Bürgerinitiative gemeinsam mit der Gemeinde zu einem ersten Treffen im Rathaus eingeladen (die NWZ  berichtete). Seitdem habe sich viel getan, so Eberlei. Drei Arbeitsgruppen haben sich zusammengefunden und erste Schritte konkretisiert. Ziel sei es, bis Juni ein stimmiges Konzept der Gemeinde und der Politik überreichen zu können, sagte Eberlei.

Einen ersten Erfolg konnte Dieter Murra vom Wassersportverein Elisabethfehn für die Schleusenzeiten verkünden. Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe hatte er das Gespräch mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Edewechterdamm gesucht. „Uns ist es gelungen, Einzelschleusungen zu bekommen“, sagte Murra. Telefonisch können die Skipper ab dem 1. Mai entsprechend der Tide beim WSA zwischen 7.30 und 15.30 Uhr anrufen und Schleusungen anmelden. „Das gilt täglich“, sagte Murra. Zudem macht sich die Arbeitsgruppe für weitere Liegeplätze stark. „Wir wünschen uns drei Stege á 30 Meter“, so Murra. Möglich sei es, die vorhandenen Stege zu verlängern, sagte er. Zudem müsse ausgelotet werden, ob Fördermittel beantragt werden können.

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Neue Impulse gaben auch Hans Bunger und seine Mitstreiter von der Arbeitsgruppe „Radtourismus“. In Kooperation mit Thomas Perzul, Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Elisabethfehn, möchten sie eine Radtour entlang des Kanals auf die Beine stellen. Als Termin nannte Bunger den 27. Juli. Pastor Perzul wird an diesem Tag einen Gottesdienst unter freiem Himmel abhalten. „Wir wollen möglichst viele Radfahrer zu uns locken“, sagte Bunger. Die Tour beginnt am Barßeler Hafen. Kurze Zwischenstopps an ausgewählten Stationen sollen die Teilnehmer über das Leben am Kanal informieren, so Bunger. Derzeit versuche die Arbeitsgruppe möglichst viele am Kanal ansässige Firmen für die Aktion zu gewinnen.

Hanne Klöver und Henning Schünemann widmen sich mit ihrer Arbeitsgruppe dem Schwerpunkt Tourismus. Sie wollen den Kanal als Alleinstellungsmerkmal für die Region stärker nach außen tragen. Neben dem Gedanken, den Kanal vom Wasser aus zu erleben, seien grenzübergreifende Kooperationen wichtige Schlüssel, sagten beide.

Das nächste und letzte Treffen der „Zukunftswerkstatt“ soll im Frühsommer folgen.


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Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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