Emstek Der Vorsitzende des Emsteker Heimatvereins Markus Meckelnborg hat am Freitag bei der Jubiläumsfeier in der Aula der örtlichen Grundschule auf 25 Jahre erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückgeblickt. Gerade in einer Zeit der Veränderung gelte es, „den vergangenen Generationen Respekt zu zollen und sich dem Erbe bewusst zu sein, das wir geschenkt bekommen haben“, so Meckelnborg. Den Heimatvereinen gehe es aber auch darum, dazu beizutragen, dass man sich mit seiner Heimat identifiziert, sich der Schönheit der Landschaft bewusst wird, den Vorzügen, die das Leben hier heute bietet. Gleichzeitig verdeutlichte der Vorsitzende, dass es wichtig sei, alle Neubürger in die Gemeinde zu integrieren.

Meckelnborg erinnerte auch an die Anfänge des Vereins. Auf Initiative von Anton Deeken aus Winklerfeld traf sich im November 1989 ein kleiner Kreis von Heimatfreunden. Es wurde beschlossen, einen Heimatverein zu gründen. Am 9. März 1990 fand dann die Gründungsversammlung im Saal Backhaus statt. Von den 97 Anwesenden traten 91 sofort dem neuen Verein bei. Zur ersten Vorsitzenden wurde Lucia Schröer gewählt. Zu ihren Vertretern bestimmte die Versammlung Bernhard Hinners und Alfred Batke, während Alwin Bunten den Posten des Schriftführers übernahm und Bernd Baumann Kassenwart wurde. Aktuell hat der Verein 280 Mitglieder.

Die Vereinsmitglieder seien mit großem Elan gestartet, erinnerte sich Meckelnborg, der von Anfang an im Verein aktiv war. Vor allem die Emsteker Truhe habe sich sehr positiv entwickelt, betonte der Vorsitzende. 25 Ausgaben mit Geschichte und Geschichten aus Emstek und den umliegenden Bauerschaften wurden bisher veröffentlicht. Auch erinnerte er an die große 1050-Jahr-Feier der Gemeinde im Jahr 1997 mit einem großen Festumzug als Höhepunkt. Mit viel Applaus wurde seine Forderung bedacht, die Umbenennung des traditionsreichen Margarethenmarktes wieder rückgängig zu machen. Für die Zukunft planen die Heimatvereine der Gemeinde Emstek ein gemeinsames Archivierungssystem aufzubauen.

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Bürgermeister Michael Fischer betonte, dass der Heimatverein ein wichtiger Aktivposten in der Gemeinde sei und machte deutlich, dass in der Diskussion um die Neugestaltung der Sommerkirmes noch nicht das letzte Wort gesprochen sei. Kirchenprovisor Heinz Prenger überbrachte im Namen von Pfarrer Michael Heyer den Dank der Kirchengemeinde für die gute Zusammenarbeit und vor allem auch für die aktive Unterstützung zur 150-Jahr-Feier der katholischen Pfarrkirche St. Margaretha am 20. September 2015.

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