FRIESOYTHE Für den Theaterverein Friesoythe hieß es am Sonnabend und Sonntag „Vorhang auf“ für „Mannslü sind ok blod Minschen“, einem plattdeutschen Theaterstück in „dree Deele“. In Scharen strömten die Zuschauer in die Aula der Realschule, gingen sie doch wie selbstverständlich davon aus, dass es bei den Aufführungen wieder viel zu lachen geben würde.

Unter der Regie von Wolfgang Niehaus brillierten die Amateure dann auch mit Situationskomik, Mimik und eindeutig zweideutigem Wortwitz. Schon wenige Sekunden nach Spielbeginn hatte Mechthild Grunert ihr Publikum für sich gewonnen und erhielt alleine für ihr Outfit den ersten Szenenapplaus. Sie spielte die Ehefrau Linda des arbeitswütigen Johann Harmsen, in dessen Rolle Stefan Kösters geschlüpft war. Eine Idealbesetzung, denn er brachte sein Publikum immer wieder durch Mimik und Wortgefechte, die er sich unter anderem mit Doris Berndmeyer als Hausdrache Lotte lieferte, zum Lachen.

Die Zuschauer warteten förmlich darauf, dass Lotte wieder den Mund aufmachte und in ihrer resoluten Art für Ordnung sorgte. Resolut kam auch Margret Wellmann daher. Regisseur Niehaus hatte sich für die Schauspielerin eine Paraderolle ausgedacht. Als Nachbarin Hildegard stand sie Linda in der Ehemannerziehung bei und erntete viel Beifall. Dem armen Johann blieb derweil nichts erspart. Seine Chefin Emalia, dargestellt von Andrea Loschen, machte ihm schöne Augen und sein Freund Robert alias Heiner Wessels führte ihn auf Irrwege. Fein herausgeputzt, textsicher und komisch glänzten beide in ihren Rollen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Für Robert wurde es dann noch richtig gefährlich. Es war herrlich anzusehen, wie Anika Lindner als betrogene Thea die Betrunkene mimte und ihren Robert ins Jenseits befördern wollte.

Einzig entspannt war Johanns Bruder Gerd. Ausdrucksstark stellte sich Wilhelm Lübbers-Siemer vor sein Publikum. Ohne selber dabei vor Lachen loszuprusten, rezitierte er mit einem witzigen Sprachfehler tapfer Shakespeares Romeo und Julia.

In zwei Aufführungen können am Sonnabend und Sonntag, 28./29. März, jeweils um 19.30 Uhr, die Friesoyther Schauspieler noch in der Aula der Realschule bewundert werden. Spannung, Humor und gute Laune sind garantiert.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.