Altenoythe Das Laboratorium-Team feiert ein kleines Jubiläum. Am Karfreitag, 14. April, findet der 25. etwas andere Gottesdienst statt. Um 21 Uhr heißt es in der Dreifaltigkeitskirche in Altenoythe „ecce homo – Seht, da ist der Mensch“. Vor genau sieben Jahren ist das Team damals am Karfreitag mit dem ersten anderen Gottesdienst gestartet. Mit dieser Idee wollte man Menschen erreichen, die sonst nicht den Weg in die Kirche finden. An dieser Idee wird nach wie vor erfolgreich festgehalten.

Diesmal steht ein Satz des römischen Statthalters Pilatus kurz vor der Kreuzigung Jesu im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Konkret: „Es geht um Hass“, sagt Mechthild Hanisch vom Laboratorium-Team. Denn in der Passionsgeschichte wie auch im wahren Leben bewege Hass oft die Massen zu grausamen Taten.

Welche Rolle spielt Hass für die Verurteilung und Hinrichtung des Jesus von Nazareth? Und warum lassen sich Menschen mit Hass infizieren? – „Wer nach Hass fragt, stößt auch schnell auf die Frage, was man dagegen unternehmen kann“, sagt Ullrich Bahlmann. Was wäre zum Beispiel geschehen, wenn es Menschen gegeben hätte, die sich der tobenden Menge entgegengestellt hätten? Was wäre, wenn Pontius Pilatus mehr Mut gehabt und Jesus nicht zum Tode verurteilt hätte? „Diese und andere Fragen beschäftigen uns in unserem neuen Gottesdienst“, verrät Annette Jahn. Natürlich gehe es dabei auch immer um den aktuellen Bezug zu den Themen und Problemen der heutigen Zeit.

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Auch der 25. Gottesdienst ist offen für Menschen, die Interesse an „anderen“ Gottesdiensten haben, oder sich mit der klassischen Gottesdienstform schwertun. Katharina Tranel: „Wer unsicher ist, aber sich auf etwas anderes einlassen kann, kommt am besten selbst am Karfreitag um 21 Uhr nach Altenoythe in die Dreifaltigkeitskirche, um eigene Erfahrungen zu machen.

Musikalisch wird der Gottesdienst von Dr. Ulrike Kehrer begleitet, die als Dozentin an der katholischen Akademie Stapelfeld arbeitet.

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