Harkebrügge Käsesuppe, Mexikosuppe, Ofensuppe oder doch die Rindfleischsuppe? Wer am vergangenen Sonntag Gast beim Suppentag der Messdienergemeinschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar Barßel war, konnte aus dem Vollen schöpfen und das waren immerhin 350 Suppenfreunde.

Sage und schreibe 31 verschiedene Suppen hatten Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel gekocht und die gesamte Bevölkerung eingeladen, die Suppe für einen guten Zweck auszulöffeln. Wer fünf Euro zahlte, durfte sich soviel er wollte von den Suppen nehmen.

Auch Oberministrant Michael Bohnen, Cheforganisator des ersten Suppentages der Barßeler Messdiener, stellte sich hinter die voll mit Suppen gefüllten Töpfen. Da ließ sich Pfarrer Ludger Becker nicht lange bitten und nahm für den guten Zweck auch die Kelle in die Hand. Es lohnte sich, denn nach Abschluss der Aktion sprudelten mit kleinen Spenden rund 2200 Euro in die Kasse der Messdiener. „Das war ein voller Erfolg. Das Ergebnis hat alle unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Oberministrant Bohnen.

Nach Abzug der Kosten für Flyer, Plakate, Eintrittsbänder und Wasser verbliebe immer noch ein Reinerlös von circa 2000 Euro. „Damit können wir unsere geplanten Aktionen finanzieren. So unter anderem die Teilnahme am Pfingstfestival in Calhorn. Außerdem ist das MP-Tours-Zeltlager vorgesehen“, so Bohnen. Mit dem Suppentag verband die Messdienerschaft einen weiteren bestimmten Zweck. Um das Gemeinschaftsgefühlt zu stärken, sollen bedruckte T-Shirts angeschafft werden. Pfarrer Becker war ebenfalls begeistert von der Aktion. „Der Suppentag war eine tolle Idee und hat sich gelohnt“, so Barßels Geistlicher. Die Katholische Landjugendbewegung Harkebrügge unterstützte die Premiere der Messdiener mit einem Getränkeverkauf. Eine Bäckerei spendete das Brot.

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