Cloppenburg Eine positive Bilanz der etwa 40-minütigen Fußwallfahrt zur Marienmesse in der Bether Basilika haben die Organisatoren der Cloppenburger Marien-Oberschule gezogen. Sie steht traditionell am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt auf dem Programm – diesmal unter dem Motto „Online mit Gott sein“. Mehr als 500 Mädchen und Jungen sowie die Lehrkräfte waren dabei. Los ging es am Schulstandort Wallgärten.

Die Marien-Schulgemeinschaft gedenkt an diesem Tag besonders der Mutter Gottes, der Schutzpatronin und Namensgeberin der Schule. Letztmalig wurde der Gottesdienst von Kaplan Holger Ungruhe zelebriert und von Religionslehrerin Margret Dorissen vorbereitet, die zum Schuljahresende in den Ruhestand geht. Die Jugendlichen bedankten sich für ihre Arbeit mit starkem Beifall. Auch wird es im nächsten Jahr nur noch einen gemeinsamen Marientag geben, da dann der Standort Kirchhofstraße endgültig aufgelöst ist und die ganze Schulgemeinschaft am Standort Wallgärten sein wird.

Bereits um 8 Uhr liefen zeitgleich die Vorbereitungen für diesen Höhepunkt der Schulgemeinschaft an drei Standorten. Während sich auf dem Sportplatz hinter dem Schulgebäude an den Wallgärten die Jugendlichen mit ihren Klassenlehrern versammelten, bereiteten neun Mütter mit fünf Lehrkräften im Vereinsheim des SV Bethen 1100 Brötchen vor. Erstmalig war kein Vater dabei. In der Basilika hingegen probten die am Gottesdienst beteiligten Schüler mit ihrem Musiklehrer Werner Bierek.

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Mit dem Lied „Eine Frau hat Gott gewählt...“ begann der Gottesdienst, den Dorissen mit der Klasse 7a vorbereitet hatte. Ungruhe begrüßte die Jugendlichen in der Marienbasilika und sagte, dass auch heute nach mehr als 2000 Jahren Maria als Vorbild angesehen werden könne. Er verglich ihre Geschichte mit der des kleinen Hobbits. Der Hobbit sei von einem Zauberer, Maria von Gott auserwählt worden. Während der Hobbit in die Welt reiste, sei Maria von einem Engel aufgesucht worden, und Maria habe sich auf dessen Botschaft eingelassen und Jesus zur Welt gebracht. Das zeige, wie Gott aus dem Leben eines Menschen etwas Großes werden lassen kann. Begriffe wie Glaube und Liebe seien auch 2015 aktuell. Sie sollten Geld und Luxus in den Hintergrund drängen.

Schulpastoral Manfred Quatmann dankte Ungruhe schließlich für seinen Einsatz und wünschte ihm für seine neue Stelle viel Glück. Viermal hatte der der Marienschule eng verbundene Geistliche mit den Schülern und Lehrern diesen Tag gefeiert. Den Schülern legte er nahe, so wie mit dem Smartphone auch immer auf Empfang für Gott zu sein: „Seid ihr aber in einem Gespräch mit einem Mitmenschen, legt das Handy beiseite und schaut euch an und zeigt damit Respekt und Verständnis.“

Während der Messe begleiteten der schuleigene Chor den musikalischen Teil der Feier. Im Anschluss wanderten die Teilnehmer zum Bether Sportplatz, wo die Eltern mit den Brötchen und Getränken warteten.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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