STRüCKLINGEN Während anderswo im Herbst wohl noch nicht im entferntesten an das Weihnachtsfest und die Adventszeit gedacht wird, haben einige Strücklinger Kirchgänger bereits das Christenfest und insbesondere die Weihnachtsgeschichte im Blick. Die Helfer sammeln nämlich alljährlich im Oktober das Moos für die Krippe in der St. Georg Kirche in Strücklingen ein, die mit ihrer Schönheit viele Bürger immer aufs Neue innehalten lässt.

Anfang Dezember schlagen die ehrenamtlichen Kräfte drei große und zehn kleine Tannen, die die szenarische Darstellung der Weihnachtsgeschichte in der Saterländer Krippe komplettieren, wie Georg Wallschlag, Küster von St. Georg berichtet. Beim Aufbau der Krippe wirken mit: Fritz Kruse, Werner Rekers, Heinrich Wallschlag, Konrad Schulte, Johannes Reents, Wilhelm Lukassen, Johannes Fußy, Georg und Agnes Wallschlag, Konrad Waden, Daniel Schulte, Maria Schulte, Heinz-Josef und Maria Meyer.

Während anderswo schon Kunststoff als Baumaterial beim Krippenbau Einzug gehalten hat, setzen die Strücklinger Glaubensbrüder komplett auf Naturmaterialien. So besteht der Auf- und Unterbau des „Bauwerks“ aus Holz. Die 80 Zentimeter hohen Krippenfiguren sind aus Holz in Süddeutschland eigens für die Saterländer Kirche geschnitzt worden, wie Wallschlag erzählt. Sie stammen aus dem Jahr 1975 und ersetzten jene Figuren, die just in jenem Jahr mit der Sakristei in Strücklingen ein Opfer der Flammen wurden. „Alle Figuren sind beweglich“, berichtet der Küster über eine Besonderheit der Figuren.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Große Freude herrscht bei den Strücklinger Krippenbauern, dass das Figurenensemble dank einer Spende um einen Schäferhund erweitert wurde. Das treue Tier wacht nun über Schafe und Lämmer und das Jesukind bis es im Februar wieder mit den anderen Krippenfiguren gut verpackt im neuen Pfarrheim in Strücklingen gelagert wird.

Die Strücklinger Krippe kann noch bis Ende Januar täglich von 9 bis 18 Uhr besichtigt werden. Die Strücklinger Krippenfreunde würden sich über weitere Spenden freuen, damit das Strücklinger Ensemble in diesem Jahr erneut Zuwachs bekommt.

Thomas Neunaber Barßel/Saterland / Redaktion Münsterland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.