FRIESOYTHE Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Nachtwanderung. Sie dauerte zwei Stunden.

von Fritz Kreyenschmidt FRIESOYTHE - Nervenkitzel und Spannung pur versprachen sich 23 Schulkinder, die an der ersten Gruselnacht in der Katholischen Bücherei St. Marien Pfarrgemeinde Friesoythe teilnehmen durften. „Dieses Erlebnis hätten gerne viel mehr Kinder gehabt. Insgesamt gab es mehr als 80 Anmeldungen, doch aus Platzgründen konnten nur 23 Kinder teilnehmen“, erklärte Bibliotheksleiterin Birgit Meyer-Beylage. Deshalb sei für den 17./18. März eine weitere Gruselnacht geplant. Auch für den Herbst sei zu Halloween eine weitere Veranstaltung angedacht, um möglichst allen Kindern gerecht zu werden.

Die Bibliothek, fast eingerichtet wie ein Spukschloss, wirkte auf Grund von Verhüllungen und Gespensterbilder ein wenig unheimlich. Mit leicht unsicheren Gefühlen richteten sich die Mädchen und Jungen ihre Schlafplätze für die erwartete unheimliche Nacht ein. „Ich bin mal gespannt, was wir erleben werden?“, fragte Felix, der seine Geburtstagsparty abgesagt hatte, um die Gruselnacht erleben zu können.

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Nachdem die Schlafplätze zwischen den Bücherregalen mit Spukschlossdekoration eingerichtet worden waren, wurde im St. Franziskushaus Abendbrot gegessen. Für gute Küche sorgten Maria Eismann und Maria Hillebrand, die wie die Betreuerinnen mit Heike Dreker, Maria Husmann, Ursula Strunk, Elisabeth Kläne und Silke Bührmann alle zum Helferteam der Bibliothek gehören. Nach dem Essen stimmte Spielpädagogin Heidi Schwantje langsam auf die anstehende Gruselnacht ein. Auf dem Spielplan stand u.a. eine Gespensterprüfung und simuliertes Spuken auf einem imaginären Dachboden.

Von Birgit Meyer-Beylage und ihrem Helferteam wurden dann Geschichten aus dem Buch „Schauer, Schrecken, Geisterstunde“ vorgelesen. Als Stadtjugendpfleger Mathias Wekenborg mit den Kindern zu einer zweistündigen Nachtwanderung durch die dunklen, wenig beleuchteten Straßen und den Stadtpark aufbrach, wurde es richtig unheimlich.

Wieder in der Bibliothek wurden natürlich noch einige Gruselgeschichten vorgelesen. Doch nach dem Ausflug in die kalte Winternacht schliefen die Kinder in der mollig warmen Bibliothek in ihren Schlafsack schnell ein, und bevor es am anderen Morgen nach Hause ging, wurde gemeinsam gefrühstückt.

Besonders erfreut zeigte sich die Bibliotheksleiterin dann, als einige Kinder fragten: „Was müssen wir tun, um Bücher ausleihen zu können?“

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