Tange /Barßel Die Tanger Speelköppel des Ortsbürgervereins Tange kennt man als humorvoll, selbstbewusst und mit ihrer eigenen Mundart. Viele Freunde des plattdeutschen Theaters können es gar nicht erwarten, wenn sich, wie immer, zu Beginn des neuen Jahres zum ersten Mal der Vorhang hebt. Nun ist es wieder soweit.

Die Speelköppel bringt in diesem Jahr die plattdeutsche Komödie „Wer hett, de Hett“ von Erhard Asmus auf die Bühne. Premiere ist am Sonnabend, 23. Januar. Der Vorhang hebt sich um 20 Uhr im Tanger Dörpshus. Neben „alten Hasen“ wie Ralf Hasselder, Torsten Taute oder Enno Hasselder steht mit dem 22-jährigen Julian Wemmje ein Neuling auf der Bühne. Bisher hat er noch keine schauspielerischen Erfahrungen. Das merkt man dem jungen Landwirt bei den Proben aber nicht an. Gekonnt und textsicher spielt er seine Rolle als Hans Schriewer. „Noch bin ich nicht nervös. Aber je näher die Premiere rückt, werde ich wohl Lampenfieber bekommen“, sagt Wemmje.

Tickets und weitere Termine

Eintrittskarten für das Theaterstück gibt es bei der Vorsitzende des Ortsbürgervereins, Christa Staffa unter Telefon  04499/472.

Weitere Aufführungen gibt es am 29. und 30. Januar sowie am 2., 5., 6., 9., 11., 12., 19. und 20. Februar jeweils um 20 Uhr sowie an den Sonntagen 24. und 31. Januar und 7. und 14. Februar um 14.30 Uhr. Dann allerdings bei Tee, Kaffee und Kuchen. Dafür sorgt der Festausschuss unter Leitung von Irmtraud Abel-Borchers.

Fürs Bühnenbild zeichnet wieder das altbewehrte Team verantwortlich. Schon seit 26 Jahren erfreuen die Laienschauspieler die Besucher mit immer wieder neuen Stücken. Seit Ende September proben die zehn Akteure, die unter anderen aus Barßel kommen. Insgesamt gibt es 15 Aufführungen. „Das Stück haben wir schon vor 22 Jahren einmal gespielt. Aber in einer ganz anderen Besetzung. Damals war das Stück ein Riesenerfolg“, sagt die Vorsitzende des Ortsbürgervereins, Christa Staffa. „Die Premiere ist allerdings schon ausverkauft. Für die weiteren Aufführungen sind noch Karten zu haben“, sagt Staffa.

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Zum Stück: Lottogöttin Fortuna hat ihr Füllhorn über Buur Strucks (Ralf Hasselder) Kampenhoff ausgeschüttet. Daraufhin wurde eingekauft. Zum neuen Maschinenpark haben sich Kassen Struck und seine Angetraute Telsche (Monika Wienhold) eine neue Küche gegönnt und just dort beginnt trotz Lottogewinns das Drama um verschwundene 10 000 Mark, um den durstigen Landstreicher Jochen Muhl (Enno Hasselder) und geheimnisvolle Spinatkonserven. Nach dem Geld wird gesucht.

Tochter Lisa (Traute Fugel) und ihr Liebster Hans (Julian Wemmje) hoffen auf ein bisschen Startkapital zur Gründung der trauten Zweisamkeit. Auch Lisas leidende, aber schlagfertige Oma (Renate von Rüschen), Deenstdeern Jule Popp (Carola Thiede) und Grootknecht Hinnerk (Torsten Taute) tragen eifrig dazu bei, dass der Haussegen auf dem Kampenhoff so schnell nicht gerade gerückt wird.

In weiteren Rollen: „Landdoktorsche“ Krüttkopp (Monika Fecht) und „Wachtmeester“ Hansen (Olaf Reil). Damit keine Texthänger passieren, springt helfend Topuster Gretchen Hasselder ein.

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