Cloppenburg /Marijampole Mit einer feierlichen Einweihungszeremonie hat die katholische Gemeinde in Marijampole (Litauen) die Kapelle „Johannes Paul II.“ eröffnet. Damit ist das ursprünglich in Timmerlage errichtete, aus Holz gefertigte Gotteshaus wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt worden.

Wie berichtet, war die Holzkirche von Stiftung St. Josefs-Stift Cloppenburg verschenkt, in Timmerlage sorgfältig abgebaut und an seinem neuen Standort wiederaufgebaut worden. Die koordinierte Zerlegung und der Transport des Gebäudes nach Litauen wurden von allen Beteiligten als beachtliche logistische Leistung gewürdigt, so die Pressestelle der Stiftung.

Zur Einweihung in Litauen war eine Delegation aus Cloppenburg angereist, der unter anderem Peter Cromme, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung St. Josefs-Stift, und Clemens Rottinghaus, langjähriger Vermittler zwischen dem St.-Josefs-Hospital und den litauischen Gemeinden, angehörten.

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Die weit gereiste Kapelle mit dem neuen Namen „Johannes Paul II.“ wurde von Rimantas Norvila, Bischof für die Diözese Vilkaviskis und Marius Rudzinskas, Pfarrer der Pfarrgemeinde „St. Johannes und Paul“ in Marijampole eingesegnet. Mehr als 500 Menschen verfolgten die Feier in der Kapelle und per Live-Bildübertragung auf dem Vorplatz.

In seiner Ansprache ging der Cloppenburger Stiftungsvorsitzende Cromme auf die außergewöhnlichen Umstände der Schenkung ein: „Die Reise der Kapelle kommt mir wie ein Wunder vor, das durch viele kluge Köpfe und doppelt so viele fleißige Hände möglich gemacht wurde. Der exakte Wiederaufbau ist eine beachtliche Leistung, jedes Brett, jeder Nagel ist wieder an seinem Platz.“

Rottinghaus, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Litauenhilfe engagiert, zeigte sich bei der Betrachtung der ebenfalls aus Timmerlage stammenden Seeligendarstellungen in den Fenstern des Gotteshauses persönlich beeindruckt: „Als ich die Kapelle hier an ihrem neuen Standort betreten habe, habe ich mich sofort zu Hause gefühlt.“ Bischof Rimantas Norvila dankte den Gästen im Namen des Bistums und der Gemeinde.

Im Vorfeld der Einsegnung besuchten die Cloppenburger soziale Projekte, die mit Unterstützung aus dem Oldenburger Münsterland zustande gekommen waren. Eine der erfolgreichen Projektpartnerschaften ist die Errichtung eines modernen Kinderheims. Die Beantragung der benötigten Fördermittel der EU wurde maßgeblich von Rottinghaus und Alfons Hoping (Visbek) angestoßen und begleitet. Ein weiteres Ergebnis der südoldenburger Unterstützung ist die Einrichtung einer Armenküche für täglich etwa 50 Bedürftige zusammen mit dem örtlichen Caritas-Zentrum. Finanziert wurde das Vorhaben durch das Engagement eines weltweit tätigen, kunststoffverarbeitenden Unternehmens aus dem Landkreis Vechta. Ebenfalls auf dem Programm der Reise stand der Besuch eines Altenheims, das seit mehr als 20 Jahren von der Katholischen Frauengemeinschaft St. Laurentius Langförden unterstützt wird.

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