Vechta Bischöfe sind gekommen, Weihbischöfe, das Münstersche Domkapitular, der Oldenburger Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche Jan Janssen, Vechtas Landrat Albert Focke, Bürgermeister Helmut Gels und Uni-Präsidentin Dr. Marianne Assenmacher sowie mehrere Parlamentarier und viele andere, die Abschied nehmen wollten: Weihbischof em. Dr. Max Georg Freiherr von Twickel ist am Sonnabend in Vechta beerdigt worden.

Das Pontifikalrequiem in der Propsteikirche zelebrierte der Münsteraner Bischof Dr. Felix Genn, die Beerdigung auf dem Friedhof hielt Weihbischof Heinrich Timmer­evers. Die musikalische Gestaltung übernahmen Regionalkontor Stefan Decker, der Cloppenburger Organist Karsten Klinker und der Propsteichor, Vechtaer Georgs-Ritter leisteten die Ordnerdienste.

Um 9.40 Uhr setzte sich der Zug mit dem Sarg am Offizialat Richtung Propsteikirche in Bewegung. Vorweg zogen die Bannerabordnungen, die Bischöfe und das Domkapitel. Eine Bild- und Tonübertragung ermöglichte es, auch in der Klosterkirche das Requiem zu verfolgen. Vor der Propsteikirche waren ebenfalls eine Leinwand und Lautsprecher aufgebaut.

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In der Propsteikirche stellten die Sargträger den schlichten Sarg vor dem Altar ab. Die bischöflichen Insignien Kreuz, Mitra und Krummstab sowie Kelch und Stola des Verstorbenen wurden auf ihm drapiert. Der Kranz- und Blumenschmuck war bewusst klein gehalten worden. Auf Wunsch des Verstorbenen hatte das Offizialat stattdessen zu Spenden für den „Caritas-Sozialfonds Weihbischof Freiherr von Twickel“ aufgerufen.

Max Georg von Twickel wird vielen Gläubigen im Oldenburger Land als bescheidener Würdenträger in Erinnerung bleiben. Unzähligen jungen Menschen hat er das Sakrament der Firmung gespendet, und viele werden sich an Begegnungen mit ihm erinnern, die sie auf Wanderungen und Fahrradtouren mit ihm hatten.

Unter Glockengeläut und wieder begleitet von den Bannerabordnungen vieler katholischer Verbände setzte sich schließlich der Trauerzug zum Friedhof in Bewegung. Dort wurde Max Georg von Twickel nach einem erfüllten Leben im Alter von 87 Jahren beigesetzt.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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