Friesoythe Das Weinfest des Vereins „Werkhaus Pancratz“ im Garten des historischen Friesoyther Hauses hat längst Tradition. Hierzu zu gehörten stets auch angenehme Spätsommerabende. Doch das war in diesem Jahr etwas anders. Erstmals setzte im Laufe des Abends Regen ein. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch, da die Gäste durch Zeltdächer geschützt waren. Vorsitzende Kerstin Kramer, die zu Beginn die Gäste begrüßt und den hervorragenden Besuch gelobt hatte, meinte später beim einsetzenden Regen humorvoll: „Der gute, alte Bacchus weint Freudentränen über unser schönes Weinfest, das können wir ihm nicht verübeln“.

Die Vorsitzende freute sich über die große Beliebtheit des Weinfestes, die von den Besucherzahlen unterstrichen werde. Dank angenehmer Gesprächspartner, der Freuden des Bacchus, der Köstlichkeiten des Lukullus und der Rhythmen begeisternder Musik könne man hier die Seele baumeln lassen, so dass das Weinfest wie in jedem Jahr ein besonderes Erlebnis im Jahresablauf sei, sagte Kerstin Kramer. Ihr besonderer Gruß galt den drei Jazzmusikern aus Köln mit dem gebürtigen Friesoyther Schlagzeuger Fabian Arends, Bassist Jakob Kühnemann und Saxophonist Christoph Möckel. Sie verstanden es, die Besucher zu begeistern.

Lob und Anerkennung zollte Kerstin Kramer den Mitgliedern des Vereins „Werkhaus Pancratz“, die durch Arbeitseinsatz und Sponsoring die tragenden Säulen der Veranstaltung seien. Das Fest zeichnete sich auch durch eine bunte Mischung der Generationen aus. Zu Gast waren auf Einladung der Stadt Friesoythe auch rund 25 Wandergesellen. Es wurden verschiedene Weine offeriert, darunter erstmals ein brasilianischer Wein. Zudem gab es ein Büfett mit Zwiebelkuchen, Käsespießen und Lachshäppchen.

Ein beeindruckendes Element des Weinfestes war bei einbrechender Dunkelheit auch die Illumination durch die Flammen mehrerer lodernder Feuer und durch viele bunte Lichter. Kerstin Kramer versprach den Gästen, dass im kommenden Jahr das achte Weinfest gefeiert werde. Dank des ausgezeichneten Besuches zeigte sich auch Kassenwart Raimund Frohne-Brinkmann im Hinblick auf die Einnahmen sehr zufrieden. Der Erlös fließt in die Renovierung des Werkhauses Pancratz.

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