CLOPPENBURG „Man kann es gar nicht beschreiben. Das Konzert ging richtig unter die Haut“, begeisterte sich eine Besucherin nach zweieinhalb Stunden. Sie hatte als eine von über 900 Zuhörerinnen und Zuhörern den „Winds and Voices“ von acht Chören und der Feuerwehrkapelle Cloppenburg gelauscht.

Als sich die etwa 300 Sängerinnen und Sänger in der Sporthalle an der Leharstraße in einheitlicher Kleidung formierten, bot sich den Besuchern bereits ein beeindruckendes Bild, dass durch die musikalischen Darbietungen noch unterstrichen werden sollte. Zwei Jahre hatten sich die Chöre und die Feuerwehrkapelle auf die Veranstaltung vorbereitet.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese hatte in seinem Grußwort bereits die Dimension klar gemacht. „Noch nie ist in Cloppenburg ein so ehrgeiziges Projekt in die Tat umgesetzt worden, und ich bin stolz darauf, diese Veranstaltung als Schirmherr eröffnen zu dürfen“, sagte er.

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„Jetzt werde ich doch ein wenig nervös, aber wir werden alles geben“, meinte Mathias Middendorf, Sänger im Kirchenchor Sankt Augustinus. Mit von der Partie waren auch die Kirchenchöre Sankt Andreas, Sankt Josef, Sankt Marien Bethen, Heilig Kreuz Stapelfeld, der Frauenchor, der Männergesangverein Liederkranz und der Kammerchor Musica Viva. Die Feuerwehrkapelle unter Leitung von Dirigent und Landesmusikdirektor Torsten Ellmann sorgte für die Begleitung. Werner Brinkmann und Frank Willenberg von der Feuerwehrkapelle führten gekonnt durch den Abend. Mit teils humorvollen Informationen zu den Stücken bereiteten sie das Publikum gut auf die Beiträge vor.

Im ersten Teil präsentierten Chöre und Orchester Musik von Ludwig van Beethoven, Dimitri Bortniansky, Johann Sebastian Bach, den Triumphmarsch aus Aida, den Pilgerchor aus Tannhäuser, den Sklavenchor aus Verdis Oper Nabucco und den Jägerchor aus dem Freischütz. Im zweiten Teil standen bekannte und moderne Musikstücke im Mittelpunkt. Dazu zählten amerikanische Gospels und Filmklassiker. Mit zwei Zugaben sagten die Chöre und die Kapelle Dank an die begeisterten Zuhörer. Überragend war der Auftritt von Dirigent Torsten Ellmann. Er hatte die 300 Sänger und die Feuerwehrkapelle jederzeit unter musikalischer Kontrolle und verstand es, alle Konzertmitglieder mitzureißen.

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