Gehlenberg Bestes Wetter und beste Feierstimmung: Am Deutschen Mühlentag feierte der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup bei strahlendem Sonnenschein sein 40-jähriges Bestehen im Kulturzentrum Mühlenberg. Höhepunkte der Veranstaltung waren die Ehrung der Gründungsmitglieder sowie die Ehrung des Vorsitzenden Wilhelm Olliges mit dem Wappenteller der Stadt Friesoythe.

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Brot aus dem alten Steinbackofen eröffneten die Jagdhornbläser des Hegeringes Markhausen-Gehlenberg mit jagdlichen Signalen das Programm. Der Vorsitzende Wilhelm Olliges begrüßte die Gäste, darunter den stellvertretenden Landrat Bernd Möller, Bürgermeister Sven Stratmann, die Ortsvorsteher aus Gehlenberg und Neuvrees, Hans Meyer und Gerd Bruns sowie die örtlichen Ratsmitglieder. Ebenso willkommen hieß er die Vertreter der Nachbarheimatvereine sowie der örtlichen Vereine.

Wilhelm Olliges berichtete aus der Gründungsgeschichte des Vereines. Er dankte besonders den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die in insgesamt 22 000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit immer bereit waren den Heimatverein zu unterstützen. Auch den Spendern von Sach- und Barleistungen dankte er sowie der Stadt Friesoythe. Die Gründungsmitglieder wurden mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk ausgezeichnet.

Im Namen des Landkreises Cloppenburg dankte der stellvertretende Landrat Bernd Möller den Heimatvereinsmitgliedern. „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere handelt“. Er freue sich, dass ehrenamtliche Arbeit hier keine leeren Worthülsen seien, sondern gelebte Realität. Sie könnten stolz sein auf das Geschaffene, der ehrenamtliche Einsatz sei besonders hervorzuheben, das spreche für eine hohe Identifikation mit dem Ort.

Bürgermeister Sven Stratmann hatte eine Überraschung im Gepäck. Er überreichte dem langjährigen Vorsitzenden Wilhelm Olliges den Wappenteller der Stadt Friesoythe. Wilhelm Olliges sei seit der Gründung im Vorstand des Heimatvereines und seit 30 Jahren Vorsitzender, er sei der Motor des Vereins und mit Leidenschaft dabei. Das Kulturzentrum sei ein touristisches Highlight der Stadt Friesoythe mit einer Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Das Leben im Verein über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, mit immer neuen Ideen zu erfüllen, verdiene Respekt und Anerkennung. Es sei eine weise Entscheidung der Gründungsmitglieder gewesen, diesen Verein zu gründen, so der Rathaus-Chef.

Ortsvorsteher Hans Meyer lobte den Heimatverein, der durch die hervorragende Zusammenarbeit, vor allem beim Betrieb des Kulturzentrums, zur Integration zwischen den Ortschaften Gehlenberg, Neuvrees und Neulorup beigetragen habe. Im Namen der Ortschaft Neuvrees gratulierte Ortsvorsteher Gerd Bruns dem Heimatverein.

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von den Jagdhornbläsern, dem Singekreis, den Mühlenbergmusikanten und ganz humorvoll von Thea Kramer, die auf ihrem alten „Melkrad“ angefahren kam, mit einer sehr unterhaltsamen plattdeutschen Schilderung des Lebens einer Landfrau in früheren Zeiten: „Ut dei schöne olde Tied“.

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