Garrel Beleuchtete Säulen, heller Kerzenschein, am Adventskranz brennt die erste Kerze, Diakon Günther Hinxlage trägt adventliche Verse von Theodor Fontane vor. Schließlich erklingt in die Stille der Garreler Kirche das Lied „Wir sehn den Stern am Himmel stehn“. Einen besinnlichen Start in die Adventszeit bescherten der Gesangverein Cäcilia Garrel (Leitung Michael Lenzschau) und das Kolping-Gesangsteam (Leitung Sigrid Buschenlange) den Besuchern des Adventskonzerts. „Der Advent ist eine stille Zeit im Jahr“, wurde schon in der Begrüßung deutlich gemacht. „Dazu wünschen wir Ihnen Momente voller Besinnlichkeit, die es erlauben, auch mal ein wenig in sich zu gehen.“

Einen breiten Mix aus adventlichen Klassikern und neuen Kompositionen hatten Michael Lenzschau und Sigrid Buschenlange zusammengestellt.

Im ersten Block startete der Gesangverein mit der Kantate „Hosianna dem Sohn Davids“, einem Klassiker, der die Hörer mitten in die Adventszeit holte. Mit „Es kommt ein Schiff geladen“ folgte ein uraltes Weihnachtslied. Eines der meistaufgeführten Kirchenmusikwerke Telemanns – „Machet die Tore weit“ – setzte die Reihe der Klassiker fort. Etwas außergewöhnlicher war schließlich das „Mit Leidenschaft erwarten“.

Auch das Kolping-Gesangsteam gab mit „Advent, Advent“ zunächst einen Klassiker zum Besten, stimmungsvoll ging es mit „Hör in den Klang der Stille“ und „Singt von der Liebe“ weiter. „Plötzlich ist Advent“ sprach vielen Besuchern aus der Seele, das „Halleluja“ brachte wieder die gewünschte beruhigende Stimmung.

Im zweiten Block startete der Gesangverein mit „Erwartung klopft an alle Türen“, das mit seinem Vers „Das Tempo nehmt aus euren Herzen, denn es ist höchste Zeit“ zur Ruhe und Besinnlichkeit auffordert. Danach folgten „Du kommst zu uns so still und leise“ und „Maranatha“.

Mit dem modernen, christlichen Weihnachtslied „Licht der Weihnachtszeit“ machte das Kolping-Gesangsteam dann den Anfang. Auf Englisch ging es mit „Christmas is my time“ weiter. In „Schmückt den Saal“ wurde an Brauchtum und Traditionen erinnert. Abgeschlossen wurde mit „This little light“ und „Christmas wish“.

„Mir scheint, der Mensch heute hat’s etwas schwer“, sagte Pfarrer Paul Horst. „Er muss sich ständig optimieren.“ Durch den Konzertbesuch aber habe man zugehört und etwas gemacht, was für den Mensch entscheidend sei, nämlich sich nicht zu optimieren, sondern die Zeit zu nehmen für das Konzert, für Ruhe und Besinnlichkeit.

Mit dem gemeinsamen „Die ersten Kerzen leuchten wieder“ schlossen Gesangverein Cäcilia und das Kolping-Gesangsteam ihr Konzert bevor Besucher und Sänger gemeinsam „Macht hoch die Tür“ erklingen ließen.

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