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Garrel Die Maschinenhalle auf dem Hof von Hermann und Ralf Bley an der Tweeler Straße in Garrel hatte sich am Samstagabend in eine Konzerthalle verwandelt, in die „Tweelharmonie“ wie Josef Bruns, Hornmeister der Garreler Jagdhornbläser, in Anspielung auf die Hamburger Elbphilharmonie schmunzelnd sagte. „Viel Harmonie“ versprach auch der Vorsitzende der Jagdhornbläsergruppe, Hermann Bley, in seiner Begrüßung. Und er hielt Wort.

Eingeladen hatten die Garreler zum Auftakt ihres jagdmusikalischen Wochenendes als Gäste den Musikverein Holdorf, die Pipe-and-Drum-Band „Dersa Highlanders“ aus Damme und die befreundeten Jagdhornbläser aus Hameln. Neben den Garrelern Jagdhornbläsern standen auch die Alphornbläser „Die Alpenfüchse“ der Garreler Jagdhornbläser auf der Bühne.

Nach der gemeinsamen Ouvertüre der Musikgruppen setzten die Holdorfer Musiker mit einem James-Bond-Potpourri ein treffsicheres Startsignal in einen abwechslungsreichen Konzertabend. Kenntnisreich leitete Hornmeister Josef Bruns in die Vorträge ein und informierte über Entstehungsgeschichte und Hintergründe. Bruns hat bis zum März dieses Jahres den Musikverein Holdorf geleitet.

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Die „Dersa Highlanders“, von drei Seiten in Richtung Bühne einmarschierend, gaben zunächst „The Rose of Allendale“ und „Kilworth Hills“. Da folgte als nächstes ein Zusammenspiel zwischen dem Musikverein und „Dersa“: „The Rose of Kilvingrove“. Was die schottischen Dudelsackspieler überhaupt mit der Jagd zu tun haben, erklärte Bruns: Der Dudelsack imitiere den Paarungsruf des Haggis, ein schottisches Fabelwesen. So sage es immerhin die Legende.

„Auf zur Jagd“ – das Signal der Jagdhornbläser, schon viele Male gehört, doch sicherlich nicht im Zusammenspiel von Musikverein und Garreler Jagdhornbläser, das seinen besonderen Charme entwickelte. Die „Alpenfüchse“ ließen die „Echo Fanfare“ durch die Halle klingen.

Gänsehautmomente bescherten nach der Pause der Musikverein Holdorf und „Dersa“ mit „Highland Cathedral“ – Vorlage auch für die Liebeserklärung der „Höhner“ an die Stadt Köln: „Du bess die Stadt“. Die Jadghornbläser-Gruppe aus Hameln, zu der die Garreler seit 2006 freundschaftliche Beziehungen unterhalten, rief gemeinsam mit den Garreler Hornbläsern „Auf auf zum fröhlichen Jagen“. Beim Steigerlied, vorgetragen von den „Dersa Highlanders“, stimmten die Besucher mit ein.

Den fulminanten Schlussakkord des Konzerts setzte „Auld Lang Syne“ (Nehmt Abschied Brüder), bevor die Musiker als Entlohnung für wochenlange Vorbereitungen ihren verdienten Applaus entgegennehmen durften.

Am Sonntag fand das jagdmusikalische Wochenende seine Fortsetzung mit der Hubertusmesse. Zu Gehör kamen dabei Stücke aus der „Steirischen Jägermesse“. Zu Mittag gab es Erbsensuppe und Spanferkel. Zum Nachmittagsbuffet erklangen Alphorn- und Jagdmusik, garniert mit vielen Informationen und Auftritten, unter anderem der neu gegründeten Jugendgruppe der Garreler Bläsergruppe, den „Jungfüchsen“, sowie der Essener Jugendgruppe „Die Blechdachse“.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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