Garrel „Wir können stolz darauf sein, was wir mit den Renovierungsmaßnahmen im Freizeitzentrum Pastorenbusch erreicht haben“, sagte der Vorsitzende Heinrich Wienken auf der Generalversammlung der Garreler Kolpingfamilie. Wienken fand die einhellige Zustimmung der Versammlungsteilnehmer. Geplant waren bis zu acht Jahre Bauzeit, fertig ist man schon nach vier Jahren und sechs Monaten. Die Mitglieder der Kolpingfamilie haben 4300 Arbeitsstunden investiert. Durch die Eigenleistungen und eigene finanzielle Mittel brachten die Kolpinger 65 Prozent der Gesamtsumme auf.

Die Baumaßnahmen können sich sehen lassen: Jetzt gibt es eine neue Küche, einen großen Versammlungsraum, der wie ein Festsaal wirkt, neue Türen, Fenster, Toiletten und Duschkabinen. Die Wasserversorgung wurde ebenfalls neu angelegt. Nutznießer sind die vielen Kinder- und Jugendgruppen, die das Gelände gern für ihre Zeltlager buchen. Hubert Bley, verantwortlich für das Freizeitzentrum, berichtete der Versammlung, dass von Mai bis Oktober alle Wochenenden ausgebucht seien. Die Termine für die Sommerferien sind sogar schon für mehrere Jahre vergeben. Das Freizeitzentrum, mit dem man nicht in Konkurrenz zur Gastronomie tritt, wird an Wochenenden gern besucht von Familien, die sich hier für ein Wochenende treffen.

Für Hubert Bley gab es viel Beifall, als der Vorsitzende ihm für das große Engagement dankte. Die Anlage verlange permanenten Einsatz. Am 7. März sind alle Mitglieder zum „Frühjahrsputz“ eingeladen. Ein besonderer Aufruf erging an die „geländegängigen Rentner“ der Kolpingfamilie, die mithelfen könnten, das Freizeitzentrum zu pflegen und instandzuhalten. „Unsere Anlage im Pastorenbusch ist nie fertig“, warb Vorsitzender Heinrich Wienken um Unterstützung.

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Garrels Kolpingfamilie hat aktuell 306 Mitglieder und gehört zu den größten im Landesverband. Auf der Versammlung wurden die Veranstaltungen des vergangenen Jahres in Erinnerung gerufen wie Radtouren und verschiedene Ausflüge, die Beteiligung am Weihnachtsmarkt und die Tannenbaumaktion.

Bernd König gab einen Überblick über die Auftritte des Kolping-Gesangsteams, dem 40 Frauen und Männer angehören. Als Höhepunkt nannte er das Adventskonzert mit dem Gesangverein „Cäcilia“. Alle Unterabteilungen der Kolpingfamilie sind im Vorstand vertreten. Man suche nach Vertretern für Frauen und für Senioren. Interessenten könnten zunächst gern an den Vorstandssitzungen teilnehmen und so die Arbeit kennenlernen, lud Heinrich Wienken Interessierte ein. Vor der nächsten Hauptversammlung werden Monika Bohmann-Laing und August Lunte die Kasse prüfen. Bis dahin sollen zwei Projekte abgeschlossen sein: Die Homepage soll neu gestaltet und das Archiv digitalisiert werden.

Zu Beginn der Versammlung bat Präses Pfarrer Paul Horst darum, sich für die Freiheit für die Menschen und gegen Sterbehilfe einzusetzen. „Keiner lebt, weil er leben wollte. Keiner darf sterben, weil er sterben will.“

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