Garrel Ein plattdeutsches Gedicht von Maria von Höfen zum Sommer empfängt den Leser auf der neuesten Ausgabe des „Dörpblatt“ des Heimatvereins Garrel, die soeben erschienen und in den Garreler Buchhandlungen erhältlich ist. Auf 88 Seiten hat Dörpblatt-„Chef“ Rolf Tapken wieder jede Menge interessanten Lesestoff versammelt. Dazu gibt es Rätselspaß und eine plattdeutsche Ecke mit Geschichten auf Platt.

So wird zum einen über Veranstaltungen des Heimatvereins berichtet: über die Mitgliederversammlung etwa oder den Märchen-Vortrag von Renate Nording. Auf die Morgenwanderung in Wardenburg blickt Rolf Tapken auch Anhand einiger Bilder.

Der Garreler Heimatverein hatte Kontakt zur Gedenkstätte der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen aufgenommen. Dort waren im Laufe des Zweiten Weltkriegs und noch weit darüber hinaus mindestens 1500 Patienten aus ganz Nordwestdeutschland ermordet worden – zwölf Garreler fanden sich in den Krankenakten, darunter Anton Otten, der Onkel der Heimatvereins-Mitarbeiterin Maria Blömer. Auch darüber wird berichtet.

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Im August soll es eine Filmvorführung eines Films in Garrel geben, der die Hungermorde in Wehnen zum Thema hat. Die Regisseurin hat ihr Kommen zugesagt.

Ein Stück weit die Heimatgeschichte geprägt hat sicherlich auch der verstorbene Garreler Künstler Till Klein. Renate Klein hatte vor ihrem Wegzug aus Garrel dem Heimatverein zahlreiche seiner Bilder vermacht.

Ein Porträt über Polizist Reinhard Meyer, der jüngst in den Ruhestand verabschiedet worden war, ergänzt die aktuelle Ausgabe des Dörpblatt.

In der historischen Fotoecke ist ein Bild der Primizfeier von Clemens Drees in Garrel zu sehen. Heimatvereins-Vorsitzender Günter Busschenlange geht auf die Orts- und Flurnamen in der Gemeinde Garrel ein.

Interessant lesen sich auch die Jahresregenwassermengen und die Niedrigst- und Höchsttemperaturen des vergangnen Jahres. Den Daten ist etwa zu entnehmen, dass es am 29. Juli 2018 nicht geregnet hat und die höchste Temperatur bei 27 Grad lag. Bis auf 35 Grad stieg die Temperatur in den folgenden Tagen nochmals an. Über die Flatterulme als Baum des Jahres wird ferner berichtet. Nachrufe und Ehrentafeln schließen das „Dörpblatt“.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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