Garrel Auf große Transparente an den Ortseinfahrten in den Kirchdörfern und in Kernort ist in diesem Jahr verzichtet worden. In diesem Jahr weisen Plakate an den Kirchen auf die Fastenbotschaft der katholischen Kirchengemeinde St.-Johannes-Baptist hin. „Hier heißt Jesus die Sünder willkommen und lädt sie an seinen Tisch. Keine endgültige Verlorenheit und Vernichtung!“ ist darauf zu lesen.

Der erste Teil ist ein Zitat Papst Franziskus’ aus dem September vergangenen Jahres, erklärt Pfarrer Paul Horst. Für den Geistlichen stehe der Glaube unter zwei Herausforderungen: Zum einen möchten die Menschen heute sehr individualistisch leben. Insofern müsse jeder seinen eigenen Weg finden. Zum anderen bestehe die Gefahr, dass sich die Menschen ständig übernähmen und überforderten in der Hatz nach Selbstoptimierung. Dabei gehöre zum Menschen dazu, dass er nicht perfekt sei. Die Botschaft und die Einladung Jesu sei „faszinierend“, dass der Mensch wahrhaftig mit sich selbst und mit anderen umgehen könne. Denn Fehler zu machen, sei kein Makel, die moralische Verurteilung kommt häufig viel zu schnell. Dabei sei doch die erste Geste Jesu, denjenigen, der unter die Räuber gekommen sei, auf sein Lastentier zu heben.

Ostern sei das Fest des ständigen Neuanfangs: das offene Grab als Zeichen dafür, dass wir als nicht perfekte Menschen „immer wieder neu anfangen dürfen“.

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„Woran wird Jesus nach seinem Auferstehung erkannt?“, fragt Pfarrer Horst. An seinen Wunden, die er trägt. „Wir haben keinen Strahlemann-Gott. Wir haben einen Christen-Gott.“ Die Vorbereitung auf Ostern sei die Einladung, zum Christlichen vorzudringen und nicht beim Religiösen zu verharren. Christlich sei, dass Gott menschlich geworden ist, unter uns gelebt hat, gestorben und auferstanden ist.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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