Garrel Großer Zapfenstreich und Großer Bahnhof zum runden Geburtstag: Garrels Pfarrer Paul Horst wurde am Sonntag 70 Jahre. Ihm zu Ehren organisierte die St.-Johannes-Schützengilde mit dem Musikverein Garrel und dem Feuerwehrspielmannszug Cloppenburg einen Großen Zapfenstreich am Samstagabend. Am Sonntag folgte ein Dankhochamt mit einem anschließenden Empfang auf dem Kirchplatz.

Die Schützen hatten im Vorfeld das Bundesfest vor 25 Jahren als Anlass für den Zapfenstreich ausgegeben. Tatsächlich wollten sie damit dem Präses und Pfarrer eine Ehre erweisen. Als vor dem Beginn der Geburtstag als eigentlicher Anlass bekanntgegeben wurde, zeigte sich der Pfarrer stark beeindruckt. 70 Musiker, 70 Fackelträger und 180 Schützen waren an der Zeremonie beteiligt, die von über 500 Zuschauern auf dem Fußballplatz beobachtet wurde. Nach sieben Kanonenschlägen marschierten die Akteure zum „Yorkschen Marsch“ ein. Zunächst wurden drei Stücke gespielt, die dem Pfarrer nahestehende Personen ausgesucht hatten: „Die Himmel rühmen“, „Gruß an Kiel“ und in „Harmonie vereint“. Das letzte Stück spielten der Musikverein und der Spielmannszug zusammen. Es folgte die Musik, wie sie im Protokoll vorgesehen ist. Die Kommandos zum Ein- und Ausmarsch und für den Zapfenstreich gab Generalfeldmarschall Willy Mechelhoff. Zuschauer, Akteure und ein anwesender Offizier waren beeindruckt. Der Soldat urteilte, er habe noch keinen so perfekten privaten Zapfenstreich miterlebt, als den zu Ehren von Pfarrer Paul Horst.

Der Große Zapfenstreich in Garrel wurde am Montagabend im Fernsehen beim NDR in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ noch einmal gezeigt.

Am Sonntag war die Pfarrkirche zum Dankhochamt voll besetzt. Die Vorsitzende des Pfarreirates, Michaela Möllmann, stellte kurz den Lebenslauf des Jubilars Paul Horst vor, der als Priester in Friesoythe, Visbek, Bösel und Garrel tätig war. „Ihre Amtseinführung am 3. Oktober 2004 brachte eine große Veränderung mit sich“, erinnerte die Vorsitzende an die Einführung. Garrel war die erste Gemeinde, die fusioniert wurde. Der Pfarrer vertraue einem Wort der Deutschen Bischöfe, dass besagt, dass die Kirche wachse und der Glaube Zukunft habe, wenn Menschen sich von der Freude des Evangeliums ergreifen ließen.

Bürgermeister Andreas Bartels lobte den Jubilar dafür, dass er seiner Berufung gefolgt sei. „Wir alle sind sehr glücklich, weil wir einen tollen Pfarrer in einer tollen Gemeinde haben dürfen“, fuhr Bartels fort. Was die Kirche an Jugend- und Seniorenarbeit leiste, könne die Kommune allein nicht leisten. Der Pfarrer sei immer ansprechbar und habe immer Zeit für Menschen, die in Sorge seien und einen Zuspruch bräuchten. Paul Horst meistere alle Aufgaben, die sich ihm als Pfarrer stellten, mit Bravour. Der Bürgermeister vergab dafür die Note „1+“ und wünschte, dass Pfarrer Horst der Gemeinde Garrel noch fünf Jahre treu bleibe. Mit 75 Jahren werden katholische Priester emeritiert.

Prälat Alfons Bokern, ein langjähriger Begleiter von Paul Horst, überbrachte die Glückwünsche des Dechanten Michael Borth. Den anschließenden Empfang nutzten viele Gläubige und Abordnungen, um dem Geburtstagskind zu gratulieren. Der Gesangverein Cäcilia war an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt. Ein Ständchen brachten die Kinder der katholischen Kindergärten, die Jagdhornbläser, die Musikvereine Falkenberg und Beverbruch, das Flöten-Sound-Orchester, der Männergesangverein Nikolausdorf und das Kolpinggesangsteam.

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