Jens Deutschkämer aus Friesoythe ist eine Autorität mit lauter Stimme. Jährlich zum Friesoyther Schützenfest tritt der 36-Jährige in Aktion. Jens Deutschkämer ist der Ausrufer der städtischen Schützengilde. Er verkündet den Generalsbefehl. Dazu schlüpft er in eine blau-weiße Uniform mit goldfarbenen Knöpfen. Die trug Jens Deutschkämer auch am vergangenen Freitag, als er den ersten Personenzug, der nach 38 Jahren wieder Friesoythe ansteuerte, auf dem Bahnsteig an der Kirchstraße lautstark begrüßte. Anschließend musste Deutschkämer schnell werden, denn rechtzeitig zur Maitage-Eröffnung sollte am Freitag der Maibaum vor der Marienkirche aufgestellt sein. Und auch das ist eine Aufgabe, die Jens Deutschkämer, im Hauptberuf Zimmermann, mit Bravour erledigte.

Ins Schwitzen kam auch Heiner Schepers, Sprecher der Kaufleute an der Lange Straße. Er hatte am Sonntag zunächst einen arbeitsreichen Tag im geöffneten Geschäft zu absolvieren, bevor er am Abend zur Feier seines 50. Geburtstages einlud. Klar, dass Hobby-Musiker Schepers, der bei „Zebu and the Gnus“ die Trommel rührt, seine Musikerkollegen eingeladen hatte, die ihm auch musikalisch die Aufwartung machten. Extra aus London eingeflogen, ließ es sich auch Soulsänger Franke Pharoah nicht nehmen, Heiner Schepers ein Ständchen zu bringen. Der Sänger ist gern gesehener Gast von „Zebu and the Gnus“ und hat das Friesoyther Publikum schon oft verzückt.

Die Friesoyther Maitage sind eine besonders gelungene Boom-Veranstaltung. Das liegt ganz sicher auch am Ideenreichtum der Geschäftsleute. So hatte die zur bayerischen Meile umfunktionierte Kirchstraße am Maitage-Sonntag wieder viele Gewinner: Die Kaufleute machten zufriedene Gesichter, war doch ihr Konzept aufgegangen. Und auch die Gäste fühlten sich pudelwohl, das bayerische Spezialitäten-Büfett kam an. So fanden Biere aus Bayern, Weißwürste und Brezeln reißenden Absatz.

Ganz glückliche Gesichter gab es jetzt bei der Unterzeichnung eines besonders wichtigen Abkommens für den Ort Altenoythe. Nach jahrelangen Verhandlungen hat Grundstückseigentümer Johann Schumacher seine Brachfläche an der Altenoyther Straße in der Ortsmitte für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes verkauft. Investor Hans Fahrenholz aus Cloppenburg und Bürgermeister Johann Wimberg waren jedenfalls zufrieden: „Das ist ein ganz großer Schritt für die Menschen in Altenoythe.“

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