FRIESOYTHE FRIESOYTHE/KRF - Bei „Smoortaal un Swartbroot“ versteht jeder sofort, der der plattdeutschen Sprache mächtig ist, dass es sich um außergewöhnlich Köstliches handelt. Mit ihrem diesjährigen plattdeutschen Theaterstück unter dem gleichnamigen Titel werden die Schauspieler des Theatervereins Friesoythe ihrem Publikum ebenfalls Besonderes bieten. Der Dreiakter von Helmut Schmidt aus Ostfriesland verspricht Amüsement und Lacher ohne Ende, das wurde schon bei den Proben deutlich.

Unter der Regie von Wolfgang Niehaus, der ein absoluter Kenner der Materie ist, laufen die Proben zurzeit auf Hochdruck. Am Sonnabend, 17. März, wenn sich der Vorhang zur Premiere hebt, wollen die Schauspieler ihr Publikum mit dem Witz und Humor des Stückes anstecken.

Die Darsteller, die mit viel Begeisterung und Fleiß üben, versuchen stets die konkreten Anweisungen des Regisseurs in punkto Aussprache, Mimik oder Gestik umzusetzen. Zwar sind die Schauspieler noch nicht ganz textsicher, aber das kommt noch, ist sich Niehaus sicher.

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Einen Souffleur oder eine Souffleuse haben die Friesoyther nicht einkalkuliert. „Oone Vörsegger sünt wi immer gaut taurechte kaomen“, heißt es unisono aus der Truppe.

Besonders reizvoll an dem Stück ist auch, dass Bekanntes aus Friesoythe wie beispielsweise Namen in das Stück eingebaut sind. „Wie beim Volkstheater üblich, dreht sich auch bei dieser Aufführung alles um Liebe, Kuppelei, Intrigen, Geld und Verwechslungen. Das Stück spielt in einer Gaststätte.

Zu ihrem wenig frequentierten Lokal betreiben die beiden Brüder Erich (Gregor Lübbers) und Hermann Wilken (Rüdiger Hempen) gemeinsam eine Aal-Räucherei. Ihre beiden Ehefrauen Alma (Margret Wellmann) und Frieda (Mechthild Grunert), sowie Almas Tochter Silvia (Hille Willmann) kümmern sich um den Aal-Verkauf. Alma ist ganz aufgekratzt als sie erfährt, dass im Ort ein Konzert mit ihrem Lieblingssänger stattfinden soll.

Sie hört nur noch seine Schlager und nervt ihre Mitmenschen damit. Von dem Konzert, das die beiden Brüder für viel Geld organisiert haben, versprechen sie sich mehr Attraktivität und Umsatz für die Gaststätte. Als sich dann bei der Jahresabrechnung auch noch herausstellt, dass Geld in der Kasse fehlt, ist die Harmonie im Familienbetrieb erheblich gestört. Mit von der Partie sind auch noch Ulli (Heiner Wessels), der Sohn von Hermann und Frieda, der unsterblich in seine Kusine Silvia verliebt ist sowie sein Freund Heino Richter (Stephan Kösters) mit seiner Geliebten Meike Hansen (Anika Lindner), die er bei einem gemeinsamen Unfall kennen gelernt hat.

Für Trouble auf der Bühne sorgt zudem in besondere Weise die neugierige Nachbarin Tini Martens (Doris Berndmeyer) in ihrer unnachahmlichen Art. Sie kennt die Schwachpunkte aller Beteiligten und präsentiert diese auch vor allen Ohren.

Welche Vorwürfe sie den anderen macht, erfahren die Zuschauer bei den Aufführungen an den Sonnabenden 17. und 24 März sowie am Sonntag, 25. März jeweils 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 18. März um 15 Uhr bei der Seniorenvorstellung zu der Kaffee und Kuchen serviert wird. Fleißig waren auch Heiner Wessels, Thomas König und Gerd Plaggenborg, die das Bühnenbild gestalteten. Aufgeführt wird die plattdeutsche Komödie in der Pausenhalle der Realschule an der Dr. Niermann Straße.

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