Friesoythe  Die Lokalredaktion Friesoythe gibt Tipps für die letzte Ferienwoche. Die Redakteure haben sich für verschiedene Kategorien Gedanken gemacht.

Bei gutem Wetter

Reiner Kramer: Eine ganz spannende Freizeitbeschäftigung bietet das Geocaching – eine Art Schnitzeljagd. Mit Hilfe des „Global Positioning System“ (GPS) können durch Längen- und Breitengrade exakte Positionen ermittelt werden. Durch moderne Handy- und GPS-Empfänger lassen sich mit diesen Koordinaten kleine Schätze finden, die sogenannten „Caches“. Jede Menge davon sind etwa in der Stadt Friesoythe versteckt. Nur eine App wird dazu benötigt.

Heiner Elsen

Heiner Elsen: Immer wieder kann ich nur einen Ausflug in den Barfußpark Harkebrügge empfehlen. So ein Tag bleibt im Gedächtnis, gerade weil es jetzt schon wieder sehr viele neue Stationen für die Füße zu entdecken gibt. Und wer nicht zu viel Sonne mag, hat es auch gut, denn im Wald gibt es genug Schatten.

Tanja Mikulski: Schwimmen gehen im Hollener See in Ramsloh oder in der Thülsfelder Talsperre. An beiden Gewässern sorgen die DLRG Garrel bzw. Saterland in den Ferien, soweit möglich täglich, für ein sicheres Badevergnügen. An der Talsperre gibt es gleich mehrere Strände, am Hollener See einen. Auch die idyllische Lage beider Gewässer macht Lust auf einen Besuch.

Manuela Wolbers: Wenn es warm genug ist: einfach mal eine Mahlzeit nach draußen verlegen. Bei schönem Wetter kann man entweder im eigenen Garten oder auch in einem Park die Decke ausbreiten und sich die mitgebrachten Leckereien schmecken lassen. Nur auf Wespen oder andere Insekten sollte man gut achten. Nach dem Essen lässt es sich schön in der Sonne dösen.

Nils Coordes: Bewegung kommt im Alltag meist viel zu kurz . Warum nicht mal wieder mit Freunden auf die nächstgelegene Wiese oder den nächstgelegenen Bolzplatz gehen, um eine Runde Fußball oder Frisbee zu spielen? Wenn es nicht zu heiß ist, bietet sich dazu nun die perfekte Gelegenheit. Im Anschluss bietet sich dann immer noch die Gelegenheit, auf der Wiese die Picknick-Decke auszubreiten und sich für die nächste Runde zu stärken.

Bei schlechtem Wetter

Reiner Kramer: Schlechtes Wetter? Gibt’s nicht. Muss man halt die Kleidung anpassen. Manches macht ja gerade erst bei Regen richtig Spaß. Zelten zum Beispiel. Sei es im Garten oder auf einem der tollen Campingplätze. Wenn der Regen aufs Zeltdach prasselt, wird’s doch erst richtig gemütlich. Zugegeben: Wenn es zu lange Nass ist, sinkt der Spaßfaktor deutlich. Eine Nacht im Zelt verbringen, hält man aber locker durch.

Heiner Elsen: Wie wäre es mit Grillen? Das geht auch bei Regenwetter. Besonders wenn man in einer Mietwohnung mit Balkon wohnt. Damit andere Mieter nicht gestört werden, empfehle ich einen kleinen Elektrogrill. Der brutzelt das Fleisch genausogut wie ein herkömmlicher Kohlegrill und schmecken tut es auch noch.

Tanja Mikulski

Tanja Mikulski: Da erinnere ich mich an meine eigenen Kindheit zurück. Sehr häufig haben wir damals Brettspiele gespielt. Das macht Spaß und ist etwas für die ganze Familie. Wie wäre es zum Beispiel mit Klassikern wie „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Malefiz“? Wer auch bei schlechtem Wetter nicht aufs Schwimmen verzichten möchte: Die Hallenbäder haben geöffnet.

Manuela Wolbers: Bei Regen hat man auf jeden Fall einen guten Grund für einen faulen Tag auf dem Sofa. Hausputz oder Gartenarbeit können da auch mal warten. An solchen Tagen kann endlich die neue Staffel der Lieblingsserie durchgeschaut werden. Oder man widmet sich dem Stapel der ungelesenen Bücher und verzieht sich mit Tee und Keksen zum Schmökern.

Nils Coordes: Letzte Karte – wenn meine Schwester oder ich diese zwei Wörter in den Mund genommen haben, wusste der andere, was die Stunde geschlagen hat. Mit dem Kartenspiel „Uno“ verging so mancher Regenschauer wie im Flug. Vor allem das süffisante Lächeln, wenn einer die „Vier-Karten-ziehen“-Karte in der Hand hatte, verriet schon im Vorfeld, was dem Gegenspieler gleich blüht – unser Pokerface war damals noch nicht so ausgeprägt.

Tipps für Familien

Reiner Kramer

Reiner Kramer: Dass Klettern den Zusammenhalt stärkt und ein tolles Gemeinschaftsgefühl beschert, haben auch Fußballprofis oder Führungskräfte schon entdeckt. Im Kletterwald an der Thülsfelder Talsperre geht hoch hinaus. Gemeinsam die Höhe besiegen und übers Gewässer „fliegen“ – Adrenalin pur. Eine tolle Erfahrung tatsächlich für die ganze Familie. Nur zu klein sollten die Kinder nicht mehr sein.

Heiner Elsen: Immer eine Reise Wert ist Bauer Uwes „Lütje Deel“ in Grad bei Dötlingen. Der Bauer, der mit seiner Frau durch die Sendung „Bauer sucht Frau“ bekannt geworden ist, hat sich in Dötlingen mit seinem Café ein Kleinod geschaffen. Und seit Kurzem kann man dort auch noch Bauerngolf spielen.

Tanja Mikulski: Im Nordkreis Cloppenburg gibt es zahlreiche Möglichkeiten, etwas mit der Familie zusammen zu unternehmen. Vom Tier- und Freizeitpark über Kletterwald bis hin zu einer Fahrt mit dem „Seelter Foonkieker“. Witzig ist auch eine Kanufahrt mit der ganzen Familie. Dafür gibt es die Paddel- und Pedalstationen oder Kanus am Hollener See.

Manuela Wolbers: Ein Besuch im Museum eignet sich für die ganze Familie, zum Beispiel im Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn. Drinnen und draußen erfahren Besucherinnen und Besucher allerlei Wissenswertes rund um Hochmoore und die Landschaft vor Ort. Bei der Moorrallye können Familien zudem an verschiedenen Stationen im Freigelände aktiv etwas über Moore und Fehnkultur lernen.

Nils Coordes

Nils Coordes: Blumen zum Selberpflücken gibt es an zahlreichen Stellen im Nordkreis. Der frische Duft der Blüten ist häufig auch für Kinder aufregend und macht neugierig. Rund um die Blumen gibt es für Kinder meist noch viel mehr zu entdecken und beobachten. Beispielsweise die Bienen, die dort herumschwirren. Für die ganze Familie ein günstiger Besuch mit hohem Erlebnis-Faktor für die Kinder.

Was nichts kostet

Reiner Kramer: In Deutschland ist es ja grundsätzlich erlaubt, Wälder zur Erholung zu betreten. Bei Privatwäldern gibt es besondere Regelungen. Durch die Wälder etwa an den Ahlhorner Fischteichen oder durch den Eleonorenwald zu wandern, ist gerade auch in den Sommermonaten ein besonderes Vergnügen. Nur sollte man ein Mückenschutz-Spray einpacken. Dafür ist es im Schutz des Blätterwalds häufig angenehm kühl. Und ruhig. Entspannung pur, „Waldbaden“ pur halt.

Heiner Elsen: Es liegt direkt vor unser Tür, doch die meisten laufen daran vorbei. Der Friesoyther Stadtpark hat im Sommer durchaus seinen Reiz. Hier kann man gut spazieren, sich ausruhen, die Natur genießen und einfach mal abschalten und den Lärm der Stadt vergessen.

Tanja Mikulski: Tolle Radtouren gibt es genug im Oldenburger Münsterland. Vielleicht wäre die letzten Woche ja einmal eine gute Gelegenheit, um das Knotenpunktsystem im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre oder im Erholungsgebiet Barßel-Saterland auszuprobieren. Verpflegung kann man dann auch gut Selber mitnehmen.

Manuela Wolbers

Manuela Wolbers: Der Baumerlebnispfad Friesoythe widmet sich verschiedenen Bäumen in der Stadt. Die kostenlose Broschüre weist den fünf Kilometer langen Weg zu verschiedenen Bäumen. So kann man auch mal andere Seiten der Stadt kennenlernen und bekommt gleichzeitig jede Menge Bewegung. Die Broschüre gibt es im Friesoyther Rathaus am Stadtpark oder im Stadtshop.

Nils Coordes: Die Esterweger Dose umfasst sechs Gemeinden und drei Landkreise. Vom Aussichtspunkt lassen sich seltene Tierarten wie zum Beispiel der Rotschenkel oder der Große Brachvogel beobachten. Ein Fernglas ist zu empfehlen. Auch ein Moorlehrpfad kann im Süden des Naturschutzgebietes besucht werden. Bei einer Radtour oder einem Spaziergang durch das Gebiet bietet sich die Gelegenheit, weitere Tier und Pflanzen zu entdecken.

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