Friesoythe Mit Blumen, Geschenken, liebevollen Worten und einem großen Dank wurde Gerda Spieker, langjährige leitende Koordinatorin des ambulanten Malteser Hospizdienstes in Friesoythe, am Donnerstag im Kulturzentrum Alte Wassermühle offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Vor 18 Jahren hatte die 63-Jährige den Hospizdienst in Friesoythe aus der Taufe gehoben und ihn mit viel Engagement, Leidenschaft und Herzblut aufgebaut. Dass die Arbeit des Hospizdienstes so gut angenommen und anerkannt wird, sei in erster Linie Gerda Spiekers Verdienst, so die Laudatoren.

Dafür zeichnete die Diözesanoberin des Malteser-Offizialatbezirks Oldenburg, Hiltrud Voßmann, Spieker mit der Malteser-Verdienstplakette in Gold aus. Spieker habe mit Empathie, Fantasie und Kompetenz im Sinne der Schwerstkranken, Sterbenden und Angehörigen gewirkt, und auch die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen „ganz wunderbar gestaltet“. Vor diesem Hintergrund werde sie allen als guter Engel in Erinnerung bleiben, dankte der Malteser Stadtbeauftragte Gerd Dumstorff. Sie hinterlasse „große Schuhspuren“, so Dumstorff.

Sie habe für „viele Menschen, die am Ende ihres Lebens standen, aber auch für die Angehörigen das Licht der Hoffnung entzündet“, so Dechant Michael Borth, der zusammen mit seiner evangelischen Kollegin Sabine Prunzel die Wort-Gottes-Feier gestaltete. Schirmherr Landrat Johann Wimberg erinnerte, dass Spieker bei der Gründung nicht gerade offene Türen eingerannt habe. Doch davon habe sie sich nicht entmutigen lassen. „Ich kann nur meinen Hut vor der Leistung ziehen“, so Wimberg.

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Von einem „tollen Zusammenhalt in der Friesoyther Hospizarbeit“, sprach der Geschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes, Frank Rieken. Gerda Spieker habe nicht nur in Friesoythe, sondern auch auf Offizialatsebene etwas bewirkt. Die Lücke werde schwer zu schließen sein.

„Hospizarbeit, das war mein Leben. Das war mein Baby“, zeigte sich Gerda Spieker sichtlich über die vielen tollen Worte gerührt.

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