Friesoythe Etwas tiefer in die Geldbörse greifen müssen die rund 200 Mitglieder des Kulturkreises Bösel-Saterland-Friesoythe ab dem kommenden Jahr. Zwar nicht extrem, aber sowohl bei der Einzel- als auch bei der Familienmitgliedschaft um rund fünf Euro. Auf der Mitgliederversammlung im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ wurde der neue Jahresbeitrag in der Einzelmitgliedschaft auf 20 Euro (bisher 15,34) und für die Familie auf 30 Euro (bisher 25,56) festgelegt. „Wir haben schon seit Jahren den Jahresbeitrag konstant auf diese Zahlen gehalten. Es wurde nun an der Zeit, den Beitrag zu runden und anzuheben“, erklärte der Vorsitzende Thomas Cloppenburg, der auch in den nächsten Jahren den Verein lenken und führen wird.

Seine Vertreterin ist weiterhin Birgit Meyer-Beylage und Schatzmeisterin Gerda Heidmeier. Neu im Vorstand sind Geschäftsführer Heiner Stix und Schriftführerin Petra Oltmann. Beisitzer sind Heidrun Hamjediers, Edith Hemmen, Raimund Frohne-Brinkmann, Franz Strotmann und Kerstin Kramer.

Insgesamt wurden in der Kultursaison 13 Veranstaltungen mit sehr gutem Erfolg und entsprechendem Besuch durchgeführt. Als Höhepunkte nannte Cloppenburg das Neujahrskonzert, das mit der Stadt Friesoythe im Forum am Hansaplatz stattfand – 400 Besucher waren da.

Sehr gut besucht war mit rund 350 Besuchern auch der Auftritt der Kabarettgruppe „Distel“. Eine gute Resonanz mit etwa 270 Besuchern fand das „Laboratorium“ aus Oldenburg. Zudem gab es in Zusammenarbeit mit der katholischen Bücherei verschiedene Lesungen im Kulturzentrum. Sehr gut frequentiert waren die Kunstausstellungen im ehemaligen Schlachthof, erklärte Vorsitzender Cloppenburg. Besonders froh zeigte er sich, dass sich keine der Veranstaltungen als „Flop“ erwies.

Trotz eines positiven Kassenbestandes, den Schatzmeisterin Gerda Heidmeier vorlegte, könne man keine großen Sprünge machen. „Wir leben von der Hand in den Mund und kommen Dank Spender über die Runden“, so der Vorsitzende. In der neuen Saison gab es bereits vier erfolgreiche Veranstaltungen. Insgesamt sind 15 Veranstaltungen vorgesehen, davon vier Lesungen zusammen mit der Bücherei, zum Beispiel mit dem deutschen Erfolgsautoren Wladimir Kaminer. Schön wäre es, so Cloppenburg, wenn dem Kulturkreis weiterhin die Alte Wassermühle als Veranstaltungsort erhalten bliebe. Damit spielte er auf die derzeitigen Bemühungen des Mühlenvereins mit der Stadt an. „Man scheint aber auf einen guten Weg zu sein“. Verabschiedet wurde auch eine neue Satzung.

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