Friesoythe Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hatte die katholische Kirchengemeinde St. Marien den aus Süddeutschland (Oehingen) kommenden Patrick Gläser zu „Orgel rockt – The Best Of“ erneut nach Friesoythe eingeladen. Dechant Michael Borth begrüßte die vielen Besucher, darunter auch die Landjugend Friesoythe. „Ihr bekommt heute ein ganz besonders Konzert geschenkt“ so Borth, der die Jugendlichen eingeladen hatte.

Patrick Gläser rief das Publikum zu Beginn auf sich „ganz persönliche Gedanken“ beim Hören der Lieder zu machen. „Was löst dieses Lied bei Ihnen aus?“ fragte er nach. Diese konnten ihre Eindrücke und Empfindungen schriftlich auf einer Karte zum Ausdruck bringen. Die akustischen „Blockbuster“ der vergangenen Jahre wie zum Beispiel „Conquest of Paradise“ (Vangelis), Viva la vida (Coldplay) oder „All you need is love“ (Beatles) wurden, wie alle Lieder virtuos „aus dem Bauch heraus“ gespielt.

Bei insgesamt 18 Songs war besonders das Klangspektrum der Sauer-Orgel hörbar. „Sie können in Friesoythe sehr stolz auf diese Orgel sein“, so Gläser, der seit neun Jahren über 200 Konzerte gespielt hat. Zudem wurde die Sauer-Orgel mit ihren höchsten und tiefsten Tönen und besonders mit dem für Orgel ungewöhnlichem Glockenspiel erklärt. Zu den musikalischen „Ohrwürmern“ moderierte Gläser die Lieder auch an. Ob der Frieden in der Welt, der Umgang mit Kindern oder die Liebe im Allgemeinen, „wir haben jeder die Macht in uns, das Erlebte zu verändern oder zu positiv verstärken, wenn wir es wollen und sind nicht machtlos“ rief er die Musikbotschaften leidenschaftlich an die Konzertbesucher aus.

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Auch Anekdoten hatte der Musikpädagoge und Kirchenmusiker parat. So sollte er bei einer Hochzeit „You’ll never walk alone“ spielen, wobei dem Auftraggeber der Song gar nicht bekannt war. Erst später studierte er dieses Lied dann ein was auch in Friesoythe imposant zu hören war. Mit „Music“ von John Miles als letztes Lied der Zugabe lieferte Gläser quasi selbst sein Statement nach. Befragt nach seinem Repertoire sind es fast sechzig Lieder, die er alle ohne Notenblatt spielen kann.

„Wir haben einen beeindruckenden Musiker und ein unvergessliches Konzert hier erlebt, ein „vorweihnachtliches Geschenk“ sozusagen, brachte es eine Konzertbesucherin auf den Punkt. Auf Spendenbasis war es dann jedem Besucher selbst überlassen, seine Wertschätzung des Konzertes zum Ausdruck zu bringen.

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